Nach Angaben der Gabor Shoes AG erreichte die Kernmarke Gabor 347 Mio. Euro Umsatz, ein Plus von 2,3%. Die Gabor-Absatzmenge blieb konstant bei 8,3 Mio. Paar. Der Exportanteil (Umsatz) stieg leicht auf 51,7%.
Mit der Marke Camel Active wurden 38 Mio. Euro Umsatz erzielt, 11 Mio. steuerten die Lizenzen bei, teilt die Gabor Shoes AG mit. Zum Ende des Jahres 2016 gab es weltweit 629 Gabor-Flächen, die als Monostores oder Shop-in-Shops überwiegend von selbständigen Händlern geführt wurden. Die Zahl der Mitarbeiter stieg per 31.12.2016 auf 3.257, davon 470 in Deutschland und knapp 2.800 in den beiden europäischen Werken in Portugal und der Slowakei.
Gabor bewertet diese Zahlen als sehr positiv. „Bei den Widrigkeiten, mit denen der Handel und folglich die Industrie zu kämpfen haben, bin ich mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden“, sagt Vorstandsvorsitzender Achim Gabor. Die Rahmenbedingungen blieben jedoch herausfordernd. In vielen Lagen würden die Frequenzen sinken, was zu rückläufigen Umsätzen der Handelspartner führe. Die Gründe sieht Gabor zum einen im weitergehenden Strukturwandel hin zu mehr Onlinegeschäft, zum anderen in einer latenten Terrorangst. Externe Faktoren wie der Brexit, die Folgen der Russlandkrise, Währungsschwankungen usw. machten das Geschäft im Export schwierig.
Trotzdem ist Gabor optimistisch: „In 2017 werden wir die Früchte unserer Innovationsanstrengungen der letzten Jahre ernten“, sagt Achim Gabor und bezieht sich damit unter anderem auf den Ausbau des Logistikzentrums, der in 2017 abgeschlossen wird, auf die Einführung der neuen Gabor Sport-Linien, die in diesem Jahr erstmalig im Handel verfügbar sind, und auf den für 2017 vorgesehenen Rollout des „Gabor Sales Generators“, der Lösung für die verlängerte Ladentheke von Gabor-Handelspartnern.