Über 85.000 Fachbesucher aus 120 Ländern kamen zur Ispo nach München. Das ist ein Plus von rund 6% gegenüber dem Vorjahr. Dabei legte die ISPO nochmals an Internationalität zu. Der stärkste Zuwachs kam vor allem aus Italien, Russland, Großbritannien, China und den USA. 97% der Besucher bewerteten die Veranstaltung mit ausgezeichnet bis gut. Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München: „Auch im digitalen Zeitalter ist die analoge Welt unverzichtbar. Das war auf der ISPO Munich deutlich zu erleben. Hier werden Strategien im persönlichen Austausch entwickelt und Partnerschaften geschlossen.“ Das habe zudem das Symposium von ISPO und Adidas zum Thema „Digitalisierung als Wachstumsimpuls für Industrie und Handel“ deutlich auf den Punkt gebracht.
2.732 Aussteller, ebenfalls ein Rekord, präsentierten ihre Produkte und Innovationen. Das entspricht einem Plus von 3% gegenüber 2016. Dabei setzte sich ein Trend der letzten Jahre fort. „Die Elektronik hält immer stärker Einzug in die Sportartikel“, erläutert Messechef Klaus Dittrich. Zu sehen waren unter anderem mit Sensortechnik ausgestatte Skistöcke, Virtual Reality Brillen für ein emotionales Einkaufserlebnis und ein digitaler Ski-Tainer in der Einlegesohle. Ein wichtiges Kernthema der diesjährigen ISPO Munich war zudem Frauen im Sport, als Führungskräfte in der Industrie und als Zielgruppe. Dabei ging es nicht nur um die passende Farbwahl, sondern darum, Bedürfnissen von Frauen besser gerecht zu werden als in der Vergangenheit.
Einen ausführlichen Bericht von der ISPO lesen Sie in schuhkurier Ausgabe 7/2017.