„Wir leben in einer schnelllebigen Welt“, erklärte Macy’s CEO Terry J. Lundgren. Die Veränderungen im Konsumverhalten erforderten neues Denken und auch harte Entscheidungen. Die Bedeutung der stationären Geschäfte müsse neu bewertet werden, ergänzte Jeff Gennette, der designierte Nachfolger von Lundgren an der Spitze des Warenhaus-Konzerns.
Nach den Plänen des Managements soll Macy’s zum Omnichannel-Anbieter umgebaut werden. So sollen von den aktuell insgesamt 728 Standorten Anfang des kommenden Jahres 100 geschlossen werden. Die betroffenen Warenhäuser erwirtschaften derzeit einen Jahresumsatz in Höhe von 1 Mrd. Dollar. Dieser Umsatz soll künftig von anderen Standorten bzw. dem Onlineshop aufgefangen werden. „Kurzfristig wird unser Umsatz sinken, aber auf lange Sicht wird unser Unternehmen durch diesen Schritt proftieren. Wir werden verstärkt in unsere hoch-profitablen Standorte investieren sowie aggressiv in den Bereich Digital und Mobile wachsen“, kündigte Jeff Gennette an.
Bereits in den vergangenen Jahren hatte Macy’s Geschäfte geschlossen. In den vergangenen sechs Jahren von 2010 bis 2016 wurden 90 Standorte aufgegeben. Im vergangenen Jahr erzielte Macy’s einen Jahresumsatz in Höhe von rund 27 Mrd. Dollar. Das operative Ergebnis lag bei 2 Mrd. Dollar.