Auf der 102. Ausgabe der Messe präsentieren sich auf dem Messeglände Fiera Milano Rho insgesamt 758 Marken, davon 378 aus Italien und 380 aus dem Ausland. Die Aussteller kommen aus 29 Ländern, während Buyer aus 130 Märkten erwartet werden. Zu den wichtigsten vertretenen Ländern zählen unter anderem Spanien, Brasilien, Deutschland und Portugal.
Ein Schwerpunkt der Messe soll auf der stärkeren Vernetzung von Ausstellern und Einkäufern liegen. Dafür führt die Micam eine neue Matchmaking-Plattform ein, über die Besucher gezielt nach Marken, Kollektionen und Produktkategorien suchen, Kontakte aufnehmen und Termine bereits vor Messebeginn vereinbaren können. Ergänzend soll die „Trends Buyer Guide“ Orientierung bei relevanten Kollektionen und saisonalen Trends bieten.
„Die neue Ausgabe stellt einen weiteren Schritt in der Entwicklung der Messe dar: mehr Incoming, digitale Tools für Matchmaking, Services für Buyer, Marktinhalte und Networking-Möglichkeiten ergänzen die Ausstellung“, erklärt Giovanna Ceolini, Präsidentin von Micam Milano und Assocalzaturifici. Ziel sei es, „die Beziehung zwischen Angebot und Nachfrage effizienter zu gestalten“.
Auch inhaltlich erweitert die Messe ihr Angebot. Im Bereich Micam Next stehen unter anderem Technologie, Künstliche Intelligenz, Design, Retail und neue Geschäftsmodelle im Mittelpunkt. Erstmals gibt es zudem den Retail Hub – Accessories & Technology for the Store Experience, der Lösungen rund um Ladenkonzepte, Verpackung, Accessoires, Trendanalyse und Content-Erstellung bündelt.
Mit dem Format Emerging Designers setzt Micam außerdem die Förderung internationaler Nachwuchsmarken fort. Zwölf Labels wurden für die aktuelle Ausgabe ausgewählt und erhalten eine eigene Präsentationsfläche sowie Programmpunkte im Rahmen von Micam Next.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Kreislaufwirtschaft und regulatorischen Veränderungen. Assocalzaturifici präsentiert dazu eine Partnerschaft mit Retex Green. Sie soll Schuhunternehmen bei der Transformation hin zu zirkulären Modellen sowie bei neuen Anforderungen rund um Produktlebenszyklen und die erweiterte Herstellerverantwortung unterstützen.