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Im Rahmen derMomad Shoes wurden in den Hallen 5 und 7 der Feria de Madrid auf rund 9.000 qm Gesamtfläche 520 verschiedene Brands präsentiert. Bei 77% der Teilnehmer handelte es sich nach Angaben der Messe um regionale Produzenten. Besonders stark vertreten waren Marlen aus Valencia, Madrid und La Rioja. Insgesamt wurde die Stimmung auf der Messe von den Ausstellern positiv beurteilt.
Momad Shoes: Neuer Kinderbereich und Nachhaltigkeitsforum
Neu auf der Momad Shoes waren ein Sektor für Kinderschuhe und ein Bereich für Nachhaltigkeit. Unter dem Motto ‘Sustainable Experience’ stellten unterschiedliche Labels ihre Projekte, Leitgedanken und Produktionsverfahren vor. Ebenfalls neu auf der Momad Shoes war eine Catwalk-Area.
Kontaktpflege und Networking
Viele Aussteller bedauerten gegenüber schuhkurier die eher geringe Frequenz in den Messehallen der Momad Shoes. Diese Entwicklung wurde zum einen auf die geänderten Messeöffnungszeiten – von ursprünglich Freitag bis Sonntag auf Samstag bis Montag – zurückgeführt. Zum anderen mutmaßten die Aussteller, dass die zeitliche Nähe zur italienischen Schuhmesse Micam problematisch sei. Dennoch werteten zahlreiche Aussteller die Momad Shoes als zufriedenstellendes Ereignis. „Grundsätzlich sind auf der Momad Shoes überwiegend nationale Kunden vertreten, die unsere Brand bereits kennen“, erklärte Juan Sevilla, International Sales Manager der spanischen Schuhmarke Victoria. „Das ist für uns ein Vorteil. Denn wir können die Momad Shoes für die Pflege unserer Bestandskunden sowie vertiefende Networking-Aktivitäten Austausch nutzen. Und einige internationale Besucher, beispielsweise aus Saudi Arabien oder Südamerika, sind ebenfalls vor Ort“, so Sevilla weiter.
Schuhtrends: Samt, Nieten und Sportswear
In Sachen Schuhtrends hatten auf der Momad Shoes Samt-Thematiken in gedeckten, dunklen Farben die Nase vorne. Primär wurde der Look in Bordeaux, dunklem Grün, Schwarz, Silber und Dunkelblau umgesetzt. Der Footwear-Trend geht Hand in Hand mit der modischen Neuerfindung opulenter Muster und barocker Designs. Softe Materialien und warme Farbnuancen dominierten. Wilder und mutiger wird dagegen der neue Rock-Chick. Hier wird mit derben Ledern, Nieten, Schnallen und maskulinen Formen gearbeitet. Urbane Sportswear bleibt weiterhin hoch im Kurs. Neben modischen Sneakers mit Metallic-Finish, Plateausohlen und prominent platzierten Patches gibt es mehr Raum für Komfort und Funktionalität. Minimalistische, zeitlose Looks werden mit neuen Technologien vereint.