Das Rottendorfer Modeunternehmen S.Oliver veröffentlicht seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2023. Im Fokus stehen dabei drei Schwerpunktthemen. „People“ setzt den Schwerpunkt auf den Schutz von Menschenrechten und Sozialstandards, während „Future“ den Einsatz von nachhaltigeren und innovativen Materialien in den Fokus stellt. „Planet“ umfasst Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz.
Das Unternehmen arbeitet auch mit neuen Partnern zusammen, um die strategischen Ziele zu erreichen. Im Brand Performance Check der Fair Wear Foundation konnte S.Oliver, als eines der drei größten Mitgliedsunternehmen, die Kategorie „Good“ erreicht. „Diese Auszeichnung bestätigt unser Engagement für faire Arbeitsbedinungen“, heißt es seitens S.Oliver. Auch arbeitet das Unternehmen gemeinsam am „Corporate Fibre and Material Benchmark“ (CFMB) und konnte dabei die zweitbeste Kategorie „Scaling“ erreichen. Und schließlich kann S.Oliver mit dem deutschen Tech-Unternehmen Retraced die gesamte Lieferkette digital und transparent abbilden.
Mit den Maßnahmen widme sich das Unternehmen noch vor Inkrafttreten der Europäischen Richtlinie (CSRD) der Nachhaltigkeitsberichterstattung, heißt es von S.Oliver. Künftig werde jährlich über den Fortschritt der Nachhaltigkeitsaktivitäten berichtet, 2025 folgt der nächste Report.
„Nachhaltigkeit ist integraler Bestandteil unserer Unternehmenswerte und unseres Selbstverständnisses“, sagt Sabrina Müller, Head of Global Sustainability bei der S.Oliver Group. „Wir möchten unseren Beitrag leisten, Impulse geben und uns für positive Veränderungen einsetzen und das über gesetzliche Vorgaben hinaus.“ Das Unternehmen sei überzeugt davon, dass zirkuläre Geschäftsmodelle nicht nur nachhaltige Lösungen bieten, sondern auch neue Umsatzpotenziale eröffnen können. „Deshalb freuen wir uns ganz besonders, dass wir nun mit der Berichterstattung mehr Transparenz über unsere Vorhaben und Entwicklungen schaffen. Denn kontinuierliche Berichterstattung ist die Grundlage für ein erfolgreiches und glaubwürdiges Nachhaltigkeitsmanagement“.