Von März bis Mai belief sich der Nettoumsatz auf 54,8 Mrd. SEK (4,96 Mrd. Euro). Im Vorjahreszeitraum waren es 56,7 Mrd. SEK (5,13 Mrd. Euro). In lokalen Währungen lag der Umsatz nach Angaben des Unternehmens weitgehend auf Vorjahresniveau. Zum Quartalsende betrieb der Konzern rund 3 % weniger Geschäfte als ein Jahr zuvor.
„Der Umsatz im Quartal lag etwas unter Plan, während sich Profitabilität und Warenbestand gut entwickelten“, erklärte CEO Daniel Ervér im offiziellen Bericht.
Der Bruttogewinn ging zwar leicht von 31,4 Mrd. auf 31,0 Mrd. SEK zurück (2,84 Mrd. Euro auf 2,80 Mrd. Euro). Die Bruttomarge stieg jedoch von 55,4 auf 56,6 %. H&M führt die Verbesserung vor allem auf Fortschritte in der Lieferkette zurück. Auch externe Faktoren hätten die Einkaufskosten leicht begünstigt. Die Kosten für Preisreduzierungen lagen laut Konzern auf dem Niveau des Vorjahres.
Das operative Ergebnis vor einmaligen Restrukturierungskosten erhöhte sich um 11 % auf 6,59 Mrd. SEK (596 Mio. Euro). Die bereinigte operative Marge verbesserte sich von 10,4 auf 12,0 %. Einschließlich der Restrukturierungskosten von 679 Mio. SEK blieb das operative Ergebnis mit 5,91 Mrd. SEK nahezu unverändert. Die ausgewiesene operative Marge stieg leicht auf 10,8 %.
Der Gewinn nach Steuern lag mit 3,96 Mrd. SEK (358 Mio. Euro) ebenfalls nahezu auf dem Vorjahresniveau. Der operative Cashflow erhöhte sich um 24 % auf 10,59 Mrd. SEK (958 Mio. Euro.)
Deutlich gesunken sind die Warenbestände. Ihr Wert verringerte sich um 10 % auf 34,94 Mrd. SEK (3,16 Mrd. Euro). Bereinigt um Währungseffekte betrug der Rückgang 2 %. Die straffere Bestandssteuerung habe jedoch teilweise dazu geführt, dass H&M die Nachfrage nicht vollständig bedienen konnte. Der Konzern will deshalb die Abstimmung zwischen Warenverfügbarkeit und Nachfrage weiter verbessern.
„Unsere langfristige Arbeit hat die Profitabilität gestärkt“, sagte Ervér. In der zweiten Jahreshälfte will H&M zudem mit der Erneuerung seiner digitalen Infrastruktur beginnen. Damit sollen unter anderem die Sortiments- und Bestandsplanung präziser sowie Entscheidungsprozesse beschleunigt werden.
Im gesamten ersten Halbjahr sank der Umsatz in lokalen Währungen um 1 %. Das operative Ergebnis einschließlich der Restrukturierungskosten stieg von 7,12 Mrd. auf 7,43 Mrd. SEK (644 Mio. Euro auf 672 Mio. Euro). Für Juni erwartet H&M einen Umsatz in lokalen Währungen auf dem Niveau des Vorjahres.