Die verstärkte Finanzausstattung sichere die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens, teilt Shoepassion mit. Die Kapitalmaßnahme über einen Millionenbetrag werde genutzt, um das Geschäftsmodell zu erweitern und die stationären Shops weiter zu digitalisieren.
Zugleich trennt sich Tim Keding, Gründer und größter Anteilseigner der Firma, zum 29. Oktober 2019 von seinen Firmenanteilen, die von der Familie Wiedeking, von Norbert Lehmann (ehemalige Heinrich Dinkelacker Hauptgesellschafter) und dem Management der Schuhmarke übernommen wurden. Keding, der bereits am 1. Januar 2019 aus dem operativen Management bei Shoepassion ausgeschieden ist, begründet seinen Ausstieg aus dem Gesellschafterkreis mit der Neuausrichtung des Unternehmens angesichts der künftigen Herausforderungen: „Shoepassion steht vor einer Weggabelung in seiner strategischen Ausrichtung. Im Sinne des Unternehmens und seiner langfristigen Entwicklung habe ich mich dazu entschieden, meine Anteile intern zum Kauf anzubieten.“
Björn Henning, Geschäftsführer der Shoepassion GmbH, begrüßt die Entscheidung seines langjährigen Weggefährten: „Durch den internen Anteilswechsel gibt es jetzt eine ausbalancierte Verteilung innerhalb des Gesellschafterkreises. Die operativ arbeitenden Eigentümer der Firma konnten durch Tim Kedings Schritt, aber auch durch die Unterstützung der neuen Haupteigentümer, Ihre Stellung deutlich verbessern – von der Verteilung her hätten wir es nicht besser treffen können.“
Die verbleibenden Gesellschafter und Tim Keding haben sich darauf geeinigt, über die Höhe des Verkaufspreises keine Angaben zu machen.
Über Shoepassion
Shoepassion wurde 2010 gegründet. Mittlerweile ist die Berliner Schuhmarke mit jeweils einem Online-Shop in acht Ländern aktiv, zudem existieren eigene Ladengeschäfte in fast jeder Metropolregion Deutschlands sowie in Österreich und der Schweiz. Ende 2016 übernahm das Start-Up die 140 Jahre alten Traditionsmarke Heinrich Dinkelacker. Im Zuge der Integration beteiligten sich die Dinkelacker-Gesellschafter an Shoepassion.