So konnte zwischen Januar und November zwar die Menge der exportierten Schuhe geringfügig auf 144 Mio. Paare gesteigert werden, zugleich ging der Wert der Schuhe deutlich um 9,4% auf 2,46 Mrd. Euro zurück. Der Durchschnittspreis pro Paar sank um mehr als 2 Euro auf 17,08 Euro. In der Rangfolge der wichtigsten Abnehmerländer der spanischen Schuhindustrie belegt Deutschland hinter Frankreich und Italien den dritten Platz. Zwischen Januar und November wurden zwar 2% mehr Schuhe aus Spanien nach Deutschland exportiert, allerdings sank der Wert dieser Schuhe deutlich um 9%. Positiv entwickelte sich dagegen das Geschäft mit Kunden in Italien (+9,7%), in den USA (+14,8%) und in der Schweiz (+13%).
B2B-Marktplatz geplant
Darüber hinaus gab FICE Anfang März die Gründung einer B2B Online-Plattform für spanische Schuhhersteller bekannt. Der Start ist für die zweite Jahrehälfte 2017 angesetzt. Auf der Seite sollen künftig Hersteller und internationale Kunden in einen intensiven Dialog treten können. Auch die Möglichkeit, online Order zu platzieren, ist eingeplant.