„Unsere Händler brauchen bessere Margen“
Interview mit Tobias Eichmeier
- 14.02.2025
- Petra Steinke
- 4 Minuten
Bitte loggen Sie sich ein, um alle Inhalte abrufen zu können:
Sie haben noch kein Abo?
Jetzt abonnieren und mitlesen!
Interview mit Tobias Eichmeier
Noch kein Abo?
– Alle Artikel lesen
– Alle ePaper lesen
– Alle Newsletter erhalten
Noch kein Abo?
Headerfoto: Tobias Eichmeier, Vorstandsmitglied der ANWR Group (Foto: ANWR)
Sie haben Feedback oder Fragen an das Redaktions-Team?
Sie möchten nichts mehr verpassen?
Abonnieren Sie jetzt unsere Newsletter.
Keine Ausgabe verpassen: Alles aus dem Shoe-Business - kritisch, tiefgründig und vielseitig. 100% Branchenwissen für Ihren Erfolg im Geschäft mit Schuhen. Gedruckt oder als ePaper + alle Inhalte der Website.
Abonnieren Sie den schuhkurier
Es war ein weiteres herausforderndes Jahr, aber auch eines mit Erfolgen. Obwohl die Rahmenbedingungen für den Handel weiterhin anspruchsvoll waren, haben sich die Unternehmen in unseren Branchen ganz vernünftig geschlagen. Die Umsatzentwicklung bei den Rausverkäufen war etwa auf Vorjahresniveau. Wenn man sich das Abrechnungsvolumen anschaut, dann lag dies knapp unter Vorjahr. 2024 war ein Jahr, in dem unsere Händler einen Teil ihrer Bestände abbauen konnten. Das erste Halbjahr war ein bisschen erfolgreicher, das zweite Halbjahr ist zunächst gut gestartet, doch dann hat der Motor etwas gestottert. Inhaltlich haben wir einige interessante Impulse setzen können.
Mein persönliches Highlight war unser ANWR-Zukunftsfestival Retail Beats. Ein ganz neues Format, großartig und sehr inspirierend – nicht nur für den Handel, sondern für die gesamte Branche. Das unglaublich positive Feedback unserer Händler hat mich sehr beeindruckt. Und versprochen, Fortsetzung folgt. Im November konnten wir den O1 Brand Cube, also den zweiten Erweiterungsbau unseres Ordercenters, eröffnen. Das ist ein echtes Statement und wird dazu beitragen, für unsere Händler und Industriepartner Mainhausen zu einem bedeutenden Messestandorte in Europa zu entwickeln. Unser Ordercenter ist voll besetzt und wir haben einen zentralen Ort geschaffen, an dem mehr als 100 relevante Brands zu finden sind. Es gibt mit Astrid Heinze und Patrick Gottesleben eine neue Geschäftsführung der ANWR Schuh GmbH, nachdem Helmut Wies dort ausgeschieden ist. Wir haben in den Niederlanden eine Neubesetzung mit einem Bert Verdijck für Sport und Schuhe gemeinsam, um dort und in Belgien die Synergien besser heben zu können. in Österreich haben wir die Zentrasport-Übernahme vollzogen und treiben die Internationalisierung weiter voran.
Man darf die Rahmenbedingungen nicht ausblenden. Wenn man sich überlegt, was in den vergangenen zwei Jahren in Europa los war, stimmen mich unsere Ergebnisse aus 2024 zuversichtlich. Die Menschen in Deutschland sind verunsichert und das führt zu Kaufzurückhaltung. Nun sind wir, wenn wir über Schuhe sprechen, in einem gesättigten Markt mit einem Gesamtvolumen um die 10 Mrd. Euro in Deutschland, ohne nennenswerte Entwicklung seit dem Jahr 2000. Innerhalb dieses Marktes hat sich der Kuchen aber deutlich anders verteilt. Der Onlineanteil hat stark zugenommen und der stationäre Handel hat sich konzentriert. Das ist das eigentlich Spannende: Was ist zu tun, um in einem gesättigten Markt künftig mehr vom Kuchen abzubekommen? Einige Player in den Reihen der ANWR haben profitiert und expandiert. Wenn ich auf die ANWR-Unternehmensgruppe schaue, so hatten wir im vergangenen Jahr über alle Branchen keine großen Insolvenzen zu verzeichnen. Das ist eine gute Nachricht. Allerdings sehen wir in der gesamten Branche eine Zunahme der stillen Schließungen, primär aufgrund fehlender Nachfolge, aber auch weil es sich zunehmend nicht mehr lohnt.
„Das größte Thema – nicht nur für die ANWR-Händler – sind die permanent steigenden Kosten bei gleichbleibenden Umsätzen. “
Tobias Eichmeier|Vorstandsmitglied der ANWR Group
Das größte Thema – nicht nur für die ANWR- Händler – sind die permanent steigenden Kosten bei gleichbleibenden Umsätzen. So entsteht ein Ungleichgewicht; es kommt zu gravierenden Ertragsproblemen. Wir sehen, dass Differenzierung ein relevanter Faktor wird. Uniformität und One Fits all-Lösungen sind aus meiner Sicht nicht zukunftsfähig. Die richtige Balance zwischen Spezialisierung und Sortimentsbreite ist eine große Aufgabe. Wie viel Auswahl benötige ich, um wirklich auch relevanten und profitablen Umsatz zu erwirtschaften? Zudem stellt sich die Frage, wie digital ein Händler sein muss, sowohl in seinem Backoffice als auch in Richtung Kunde. Ist Omnichannel die Lösung? Wie gelingt das profitabel und lässt sich so der Anteil am Kuchen für das einzelne Unternehmen vergrößern? Unsere Aufgabe ist es, bei der Beantwortung dieser Fragen individuell zu unterstützen, indem wir Performance-Beratung bieten. Wir können uns ein umfangreiches Bild von einem Geschäftsmodell machen, von der Strategie über die Positionierung, die Digitalisierung bis hin zum nachhaltigen Ertragsmodell. Es ist aber kein Geheimnis: Um wirklich wirtschaftlich arbeiten zu können, braucht der Handel eine höhere einstellige Mindestrendite, um Innovationen oder Investitionen stemmen zu können. Nur dann hat er die Chance, schnell in neue Ideen investieren zu können. Wie gesagt, viele Unternehmen haben keine geregelte Nachfolge. Und deshalb ist es unglaublich wichtig, dass die bestehenden Geschäftsmodelle profitabel und attraktiv sind. Das muss auch die Industrie verstehen. Wir haben als ANWR unsere Erwartungshaltung in Richtung Margenverbesserung für unsere Händler klar formuliert. Bei einigen Lieferanten werden wir Verbesserungen sehen, da bin ich ganz sicher. Viele Hersteller haben auch verstanden, dass es ohne den Fachhandel nicht geht. Marken und Produkte brauchen Sichtbarkeit im Markt. Und diese erreicht man nicht nur über eine Onlinepräsenz, sondern sie muss auch in kleineren Städten und Gemeinden wahrnehmbar sein.
ANWR-Zentrale in Mainhausen: „bedeutender Messestandort in Europa“ (Foto: ANWR)
Da ist noch Luft nach oben. Und das ist zugleich die Aufgabenstellung, die wir uns als Verbundgruppe setzen: die Infrastruktur bereitzustellen, damit unsere Händler in der Lage sind, diese Renditen zu erreichen. Wie kann das gehen? Zum einen über Umsatzwachstum durch Profilierung und Spezialisierung. Zum anderen über Kosteneffizienz. Hinzu kommt das Thema Marge. Wir müssen dem einzelnen Händler nicht sein Geschäft erklären, das kennt er viel besser, das kann der viel besser, er kennt seine Zielgruppen. Unsere Aufgabe als Genossenschaft fängt da an, wo der Handlungsbereich des einzelnen Unternehmens aufhört. Es geht also darum, Infrastruktur und Technologien zur Verfügung zu stellen, damit der Einzelne davon profitieren kann.
Wenn ich mit Händlern spreche, nehme ich eine hohe Bereitschaft zur Veränderung wahr. Viele spiegeln mir aber auch wider, dass sie mit vielfältigen Themen und Aufgaben konfrontiert seien und es ihnen deshalb an Ressourcen und damit auch an Innovationskraft fehle. Da ist es Aufgabe des Verbandes, die Themen zu vereinfachen und die Wettbewerbsfähigkeit der Händler zu stärken. Deswegen glaube ich, müssen wir, wenn wir über Innovationen sprechen, vor allem darüber sprechen, wie wir die Infrastruktur für den Handel gestalten können.
Ja. Gerade die Initiative #Schuhhandelhatzukunft zeigt, dass Kooperation auf unterschiedlichen Ebenen notwendig ist. Dass es so einem Team gelungen ist, fast die gesamte Industrie und die Verbundgruppen an einen Tisch zu bringen, zeigt doch, dass eine Grundbereitschaft und ein Grundvertrauen da sind. Diese Initiative hat durchaus zur positiven Zusammenarbeit zwischen Industrie und Handel beigetragen. Klar ist, beide Seiten wollen eine Margenmaximierung und eine gute Entwicklung. Aber noch vor fünf, sechs Jahren ging es nur darum, noch den letzten Cent herauszuquetschen. Da finde ich, ist die Zusammenarbeit schon deutlich konstruktiver geworden. Und wenn man sich die großen Sportmarken anschaut, ist offensichtlich, dass dort ein Einlenken stattgefunden hat. Es geht nur gemeinsam. Und wenn auf allen Seiten die Margen nicht ausreichen, um zu überleben, dann müssen die Preise nach oben.
Das ist immer das Totschlagsargument. Wenn man sich die Entwicklung der Preise anschaut, stellt man fest, dass dort in den letzten Jahrzehnten nicht wirklich viel passiert ist. In anderen Branchen sieht das ganz anders aus. Ich kenne jedenfalls keine Branche, die günstiger geworden ist. Der Verbraucher wird dann bereit sein, einen höheren Preis zu zahlen, wenn er der Meinung ist, Produkt und Beratung seien diesen Preis wert. Wenn aber das gleiche Produkt binnen eines Jahres um zehn oder gar zwanzig Euro teurer wird, dann fühlt er sich vorgeführt. Ja, absolut. Man kann sich bei dem Thema einiges in der Automobilbranche abschauen. Der heutige Golf ist nicht mehr der Golf von vor zehn oder 15 Jahren. Er hat sich weiterentwickelt, als Modell und auch in der Preislage. Am Ende kommt es auf das Preis-/Leistungs-Verhältnis an, auf die Geschichte hinter dem Produkt, auf das Einkaufserlebnis. Also den Mehrwert, den der Handel bietet. Und danach entscheidet der Verbraucher.
Die Veranstaltung Retail Beats in Mainhausen 2024 (Foto: ANWR)
Ich kann mir vorstellen, dass es ein sehr erfolgsversprechender Weg ist. Wichtig ist, dass ein repräsentativer Querschnitt der Branche abgebildet wird. Ich höre immer: Wenn wir unsere Preislagen anheben, gehen die Endverbraucher zu den Anbietern von Einstiegspreislagen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass selbst diese froh wären, wenn sich die Preise nach oben entwickelten, da sie mit den gleichen Kostenentwicklungen kämpfen. Und es gibt große Unternehmen, die bereits ein Trading up betreiben. Das sind klare Indizien dafür, dass ein Trading up im Schuhbereich auch wirtschaftlich Sinn ergibt. Die Preise zu erhöhen, ist aber nur ein Aspekt. Ich bleibe ganz klar dabei: Unsere Händler brauchen auch bessere Margen. Und das heißt, die Industrie muss sehr genau verstehen, dass es um höhere Spannen geht. Und da hat sich in den zurückliegenden Jahren nichts getan – da spreche ich nicht nur für die Schuhbranche.
Die Sneakerwand bleibt deswegen so wichtig, weil unsere Händler dadurch einen einfachen und effizienten Zugang zu einem relevanten Sneaker-Sortiment erhalten. Zudem ist sie ein wichtiger Faktor zur Profilierung des Geschäftsmodells. Darüber hinaus werden wir auch in Zukunft unseren Händlern den Zugang zu den Produkten der großen Sportmarken über das Single Account-Modell gewährleisten. Nicht zuletzt auch, weil der Sneaker längst nicht tot ist, sondern weiter Marktanteile gewinnt.
Es gibt prominente Beispiele – Stichwort Sportbranche – die klar kommunizieren, dass Direktgeschäfte limitiert sind. Die Marken verfolgen damit den direkten Austausch mit dem Endverbraucher, sie wollen Communities kreieren und bespielen. Aber aus Umsatzsicht wird Direct-to-Consumer nicht massiv wachsen. Wir sehen in Studien, dass der Direct-to Consumer-Anteil in 2030 bei um die 10% Umsatzanteil liegen wird. Heute liegt er bei 9,5%. Es gibt immer den einen oder anderen, der sehr prominent und vielleicht mit einem großen
Umsatzanteil agiert. Aber aus dem Sportbereich kommen klare Signale, dass der Fachhandel ein wichtiger Partner ist. Ich bin überzeugt, dass das Direktgeschäft nicht wieder weggehen wird. Aber es ist auch nicht der Sargnagel des Handels. Man darf nicht vergessen – und das muss sich jede Marke bewusst machen –, dass D2C ein sehr kostenintensives Geschäftsmodell für einen Hersteller ist. Es ist nicht so, dass man sich damit goldene Schuhe verdient. Insbesondere das Online-Geschäft steht unter sehr starkem Kostendruck.
Das ist derzeit nicht der Fokus in unseren strategischen Überlegungen. Wir haben unsere Eigenmarken Longo, Move by Longo,Natural Sense und Witeblaze, damit bieten wir unseren Händlern gute Margen und Exklusivität an. Die Marken müssen sicherlich noch an Bekanntheit gewinnen, aber daran arbeiten wir. Mit dem Erwerb einer Marke wäre es auch nicht getan. Man muss Marken pflegen, es müssen Kollektionen entwickelt werden. Da hängen ganz viele Ressourcen dran. Unser Fokus ist klar: Es geht um das Thema Daten, um Digitalisierung und auch um den persönlichen Austausch mit unseren Händlern. Eine Genossenschaft lebt von Menschen und wir arbeiten als Menschen für unsere Händler, für die Menschen da draußen. Uns ist es wichtig, dass wir bei den vielen digitalen Themen, die wir immer kommunizieren, nicht die Menschen dahinter vergessen. Je digitaler und effizienter wir in den Tools sind, desto mehr Zeit haben wir für den persönlichen Austausch mit unseren Händlern. Deshalb freue ich mich schon heute auf unser Retail Beats on Tour vom 25. bis 27. Mai in Maastricht.
Entstanden ist die Diskussion seinerzeit aus dem Kooperationsgedanken von ANWR und SABU. Wir haben damals überlegt, dass es ein sehr gutes Kooperationsfeld wäre, eine Ordermesse für die Branche auf die Beine zu stellen. Auch hier ist der Kostendruck für alle Beteiligten immens. Die Kommunikation damals war nicht ganz glücklich und das Feedback auf die Idee war eher gespalten. Dann hat die Initiative #Schuhhandelhatzukunft das Thema aufgegriffen mit dem Gedanken, dass der Markt doch eigentlich eine Auftaktmesse braucht. In der Initiative sind viele gute Dinge entstanden, aber im Bereich Messe konnte bislang keine Branchenlösung gefunden werden, weil die Interessenslagen zu unterschiedlich sind. Es stimmt, was Sie sagen: Eigentlich braucht es deutlich weniger, es braucht konzentriertere Veranstaltungen, und jetzt haben wir so viele Ankündigungen, dass man kaum den Überblick behält. Ich bin überzeugt, dass der Markt das Messethema regulieren wird. Was unsere Rolle betrifft, bin ich sehr klar: Ich sehe im Bereich Ordermessen in Kombination mit unserem Ordercenter O1 Arcade (neue Bezeichnung des ursprünglichen Ordercenters, Anm. d. Red.) und O1 Brand Cube den Standort Mainhausen als den führenden in Zukunft. Die Sport- und auch die Schuhindustrie konsolidieren im Moment das Vertriebsnetz. Dort ist man auf der Suche nach Performance-Standorten. Eines ist klar, wir werden als ANWR Group weiter in den Campus investieren. Dass wir unsere Messen für alle geöffnet haben, war eine logische Konsequenz. Gleichzeitig spielt es bei der Bewertung des Standortes für unsere Partner eine wichtige Rolle. Wir konnten mittlerweile auch namhafte große europäische Händler bei uns begrüßen. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir der relevante Orderstandort bleiben werden. Messen müssen effizient sein und am Ende des Tages rechenbar für Händler und Hersteller. Die Industrie muss am Ende Geld damit verdienen. Und das tut sie bei uns. Auch aus diesem Grund schaue ich ganz positiv in die Zukunft.
Wir machen den Handel erfolgreich! Das haben wir uns sehr dick ins Aufgabenbuch geschrieben. Wir sehen uns als Möglichmacher-Organisation und werden Handel neu denken. Neben der wichtigen bankgestützten Zentralregulierung haben wir bereits weitere zahlreiche Produkte und Leistungen weiterentwickelt, die unsere Partner tatkräftig unterstützen. Dazu zählen unser Großhandelsgeschäft, das Brandcockpit für die Industrie und das Handelscockpit für den Handel mit verlässlichen Marktdaten zur optimierten Steuerung der Geschäftsmodelle. Das ist Teil erfolgreichen Handels und deswegen werden wir auch weiter in das Thema Daten investieren. Viel wird in unserer Beratungsplattform stattfinden. Hier entwickeln wir neue, skalierbare Beratungsmodelle. Heute bieten wir bereits die 360° Beratung erfolgreich an und arbeiten an einer Retail Academy, über die wir Schulungs- und Beratungsleistungen branchenübergreifend entwickeln und anbieten werden. Darüber hinaus vernetzen wir proaktiv bei der Personalsuche und Nachfolge. Unsere Aufgabe ist es, die ANWR-Händler aller Branchen so zu unterstützen, dass sie in der Lage sind, sich individuell in das digitale Zeitalter zu transformieren. Das ist anspruchsvoll genug, denn das eine sind die Werkzeuge, das andere ist die Marktgeschwindigkeit. Bei alldem wollen wir uns nicht anmaßen, zu behaupten, dass wir das Geschäft besser verstehen als unsere Händler. Der Schlüssel für den Erfolg liegt aus meiner Sicht auch in der Individualität unserer Händler. Wir brauchen attraktive und rentable Geschäftsmodelle – auch für neue Unternehmer! Darauf werden wir ebenfalls einen Fokus legen.
Es bleibt herausfordernd, sowohl für den Schuhhandel als auch für Lederwaren und Sport. Ich gehe nicht vom großen Wachstum aus. Ich prognostiziere eher ein kleines Wachstum, um die 2%. Ich sehe momentan keinen starken Rückenwind für den Handel. Und das liegt primär an den politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Diese sind aktuell sehr fragil und schwer einschätzbar.