Zalando schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Bruttowarenvolumen von 14,6 Mrd. Euro ab. Das ist ein Minus von 1,1% zum Vorjahresergebnis von 14,8 Mrd. Euro. Auch der Konzernumsatz ist um 1,9% von 10,3 Mrd. Euro auf 10,1 Mrd. Euro gefallen. Das bereinigte EBIT beträgt für 2023 349,9 Mio. Euro, im Vorjahr lag es bei 184,6 Mio. Euro. Die EBIT-Marge ist damit von 1,8% auf 3,5% gestiegen. Die Zahl der aktiven Kundinnen und Kunden ist von 51,2 Mio. auf 49,6 Mio. gesunken, auch die Anzahl an Bestellungen sank von 261,1 Mio. auf 244,8 Mio. Dafür stieg die durchschnittliche Warenkorbgröße leicht von 56,6 auf 59,8 Euro. Für das Jahr 2024 beabsichtigt Zalando auf den Wachstumspfad zurückzukehren, die Profitabilität weiter zu steigern und in zukünftiges Wachstum zu investieren. Das Unternehmen erwartet für 2024 eine Steigerung des Bruttowarenvolumens und des Umsatzes zwischen 0 und 5% im Vergleich zu 2023. Für 2024 wird ein bereinigtes EBIT zwischen 380 Mio. Euro und 450 Mio. Euro erwartet.
Strategisch will Zalando nun im B2C-Bereich stärker auf Qualität als Differenzierungsmerkmal setzen, um den Kundinnen und Kunden das bestmögliche Einkaufserlebnis zu bieten. Außerdem sollen mit personalisierten Beratungselementen die Bereiche Kinder und Sport ausgebaut werden. Ab 2024 werden auch Ergebnisse für das B2B-Segment ausgewiesen. Im B2B-Bereich will Zalando die Logistik-, Software- und Service-Infrastruktur für Markenpartner und Einzelhändler öffnen. „Unser klares Ziel ist es, zu einem starken Wachstum zurückzukehren und unsere Margen weiter auszubauen. Unsere mittelfristige Prognose ist Ausdruck dieser Ambition“, kommentiert Robert Gentz, Co-CEO von Zalando, die Entscheidung: „Im Endkundengeschäft differenzieren wir uns mit qualitativ hochwertigen Produkten und Einkaufserlebnissen. Im B2B-Bereich treiben wir die Geschäfte von Partnern und Händlern auf und außerhalb von Zalando voran, indem wir ihnen unsere Logistik-, Software- und Service-Infrastruktur zur Verfügung stellen.“