In einem kurzen Impulsvortrag über ’Mit Hirn und Hand‘ ging es darum, dass Kunden oft ganz anders denken als man selbst. Daraus entwickelten sich Diskussionen wie beispielsweise „Warum kauft der Kunde eigentlich bei uns?“. Die Teilnehmer waren sich einig, dass es dabei bei weitem nicht nur um Schuhe geht, sondern dass die Verbraucher auch Freundlichkeit und Sympathie, Wertschätzung und ein gutes Gefühl ”kaufen“.
Bei einigen Gruppen wurde über Stadtpolitik und Stadtmarketing diskutiert. „Wie kann man erreichen, dass seitens der Stadtentwicklung auch an den Handel gedacht wird?“, beantwortete ein Teilnehmer mit der Empfehlung, sich selbst als Gemeinderat zu engagieren. Außerdem wurde die Initiative ’Buy Local e.V.‘ von einigen Händlern angesprochen.
Viel diskutiert wurden beim ’Sabu Business-Club‘ auch Tipps von Kollegen zu Kollegen, die dem lokalen Einzelhandel einen Vorsprung vor dem Distanzhandel und preisaggressiven Wettbewerbern verschaffen können. Die Teilnehmer waren sich einig, dass die eigenen Mitarbeiter in der Lage sein müssen, Geschichten rund um den Schuh zu erzählen, um deren Wertigkeit zu vermitteln und so Vertrauen in Geschäft und Produkt zu schaffen. Dies sei ebenso wichtig wie ein auf den örtlichen Markt genau abgestimmtes Angebot, ein individuelles Serviceangebot und außergewöhnliche Aktionen rund um das Schuhgeschäft.
Das Thema ’Blick in die Sortimente‘ über den eigenen Internet-Auftritt – die Möglichkeiten, die vom Sabu geschaffen wurden – und die Weiterentwicklung dieses Themas rundeten die Veranstaltung ab.