Im ersten Halbjahr 2013 bewegten sich die Geschäfte für die ANWR Schuh und ihre Mitgliedsunternehmen insgesamt robust und stabil. Der ZR-Umsatz lag bei 410 Mio. Euro, was ein Plus von 0,7% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Für den weiteren Jahresverlauf gibt man sich verhalten optimistisch und rechnet damit, das Vorjahresergebnis von 792 Mio. Euro übertreffen zu können. Im Verlaufe der letzten zehn Jahre ist die ANWR Schuh nach den Worten Michael Deckers „gut gewachsen“. Der ZR-Umsatz stieg von 535 Mio. Euro in 2003 auf 794 Mio. Euro in 2012. Das erste Halbjahr 400 erreichte ein ZR-Volumen in Höhe von 400 Mio. Euro.
Die Rückvergütung für die ANWR-Händler stieg parallel zu dieser Entwicklung. Lag sie im Jahr 2002 bei 9,1 Mio. Euro, wurden im Jahr 2012 insgesamt 14,3 Mio. Euro an die Händler ausgeschüttet – „Rekord“, so Decker: „Wir bieten unseren Mitgliedern in allen Umsatzklassen die höchste Rückvergütung, die man im Schuhhandel erreichen kann.“
86% aller Einkäufe der ANWR-Händler werden über die Verbundgruppe reguliert.
Die Zahl der Verkaufsbetriebe der deutschen ANWR-Mitglieder blieb in den letzten Jahren weitgehend konstant bei rund 3.100 (2002: 3.140, 2012: 3.099. Die Zahl der Unternehmen selbst indes ging um knapp 30% zurück (2002: 1.445, 2012: 985). „Wir haben über 500 überwiegend kleine Händler in den letzten zehn Jahren verloren“ so Decker. Gründe seien Geschäftsaufgaben, eine fehlende Nachfolgeregelung und wirtschaftliche Schwierigkeiten.