Rund 80 Gäste waren der Einladung der Unternehmerfamilie gefolgt. Sie begrüßte Firmenchef Klaus Petry und beschrieb die wichtigsten Stationen der durchaus bewegten Geschichte seines Unternehmens. Gegründet am 1. September 1891, noch zu Kaiserzeiten, hatte das Schuhhaus Meineke in seinen ersten Jahrzehnten mit „Verwerfungen, die wir uns nicht vorstellen können“, zu kämpfen. Nach dem Zweiten Weltkrieg führte die zweite Generation das Unternehmen mit Fleiß und Einfallsreichtum zu weiterem Erfolg. In den 60-er Jahren ging ein Selbstbedienungskonzept an den Start; man stärkte zugleich seine Position auf dem lokalen Markt. Heute haben mit Klaus und Karin Petry sowie Tochter Martina die vierte und fünfte Generation gemeinsam das Ruder in der Hand.
Während sich viel inhabergeführter Einzelhandel verschiedener Branchen im Ortsteil Vegesack über die Jahre verabschiedet hat, ist das Schuhhaus Meineke immer noch da – und sehr erfolgreich, hob der Bürgermeister in seinem Grußwort hervor.
Dass die Führungscrew des Schuhhandelsunternehmens „niemals stehengeblieben“ ist, lobte Ralph Rieker, Präsident des HDS/L. „Tradition, Handwerk, Kundenorientierung und Standorttreue“ gehören seiner Meinung nach zu den herausragenden Stärken des Traditionshauses. Brigitte Wischnewski, Präsidentin des BDSE, unterstrich, dass mit Weitsicht und Unternehmergeist, aber auch Mut zur Veränderung und Risikobereitschaft rund um das Schuhhaus Meineke vieles beispielhaft weiterentwickelt wurde. Für die ANWR, der man durch Mitgliedschaft in der Garant seit 1939 sowie den Wechsel zur Ariston im Jahr 1993 angehört, unterstrich Finanzvorstand Frank Schuffelen, dass Familie Petry und die vorhergehenden Generationen „die Segel richtig gesetzt“ haben.
Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in schuhkurier Ausgabe 36.