Corona-Schutzverordnung angepasst

Bayern: 2G gilt nicht im Schuhhandel

Marienplatz in München. (Foto: Unsplash)
Marienplatz in München. (Foto: Unsplash)

Der Schuhhandel in Bayern darf weiterhin uneingeschränkt öffnen. Schuhgeschäfte gehören laut der neuen Corona-Schutzverordnung zu den Ladengeschäften des täglichen Bedarfs. Damit gilt die 2G-Regel nicht. 

Bayern hat die Corona-Regeln im Nachgang der Bund-Länder-Gespräche vom 2. Dezember verschärft. Unter anderem wird die 2G-Regelung zum 8. Dezember auf den Einzelhandel ausgeweitet. Aber: Ausnahmen gelten für Ladengeschäfte des täglichen Bedarfs. Dazu gehört laut der bayerischen Corona-Schutzverordnung vom 3. Dezember auch der Schuhhandel. Das bedeutet, dass diese ohne Einschränkungen und ohne Kundenkontrollen öffnen können. 

Laut ANWR berücksichtigte das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege mit dieser Einstufung des Schuhhandels die Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 31. März 2021, die durch die Klage der ANWR bewirkt wurde. „Das ist die erneute Bestätigung unserer Forderung und ein klares Zeichen für unsere Branche in der so wichtigen Vorweihnachtszeit“, so Fritz Terbuyken, Vorstand der ANWR Group. „Damit manifestiert die Bayrische Landesregierung die Bewertung des Schuhfachhandels als Grundversorger und stellt ihn dem Lebensmittelhandel, Apotheken, Drogerien, Buchhandlungen sowie Blumenfachgeschäften gleich.“

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Helge Neumann / 06.12.2021 - 09:30 Uhr

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