Schuhhersteller aus Linz am Rhein

Birkenstock: Verkaufsgerüchte sind „Spekulation“

Birkenstock-Zentrale in Rahms. (Foto:Wilfried Fahnenstich)
Birkenstock-Zentrale in Rahms. (Foto:Wilfried Fahnenstich)

Das Unternehmen äußert sich zurückhaltend zu den jüngsten Meldungen um einen möglichen Verkauf an einen Finanzinvestor.

Ein Sprecher des Unternehmens erklärte auf schuhkurier-Anfrage, man kommentiere keine Spekulationen. In einer offiziellen Erklrung von Birkenstock heißt es ebenfalls, bei den dabei kommunizierten Inhalten handele es sich um „Mutmaßungen und Spekulationen“.

Birkenstock habe in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Erfolgsgeschichte geschrieben und sich weltweit als Lifestylemarke mit großer Strahlkraft und weiterem Wachstumspotential etabliert. „Dieser nachhaltige und kontinuierliche Erfolg weckt bei Investoren immer wieder Interesse, Möglichkeiten strategischer Zusammenarbeit auch in Kombination mit finanzieller Beteiligung zu prüfen. Die aktuelle Marktsituation, welche insgesamt sehr stark von Konsolidierungen und Veränderungen geprägt ist, bietet dabei offenbar reichlichen Nährboden für aufgeheizte Spekulationen.“

Der Fokus der Unternehmensführung liege auch weiterhin auf Kontinuität, Verlässlichkeit und Sicherheit sowie der Fortsetzung der Erfolgsgeschichte von Birkenstock.

Der US-amerikanische Mediendienst Bloomberg hatte berichtet, die Familie Birkenstock verhandele aktuell mit dem Private Equity Unternehmen CVC Capital über eine Übernahme des Schuhherstellers. Der Kaufpreis soll rund 4 Mrd. Euro betragen. 

Zum Portfolio von CVC Capital gehören unter anderem die Uhrenmarke Breitling sowie der Kosmetikfilialist Douglas. Laut dem Bericht, der sich auf anonyme Quellen bezieht, gibt es noch keine finale Vereinbarung. 

Login für Abonnenten
Sie möchten alle Inhalte lesen?
  • Website-Login
  • E-Paper-Zugang
  • Alle Newsletter
Petra Steinke / 21.01.2021 - 09:19 Uhr

Weitere Nachrichten