Stufenplan zur möglichen Öffnung

RKI: Einzelhandel trägt „niedriges“ Infektionsrisiko

Mall of Berlin (Foto: KP Ivanov/Unsplash)
Mall of Berlin (Foto: KP Ivanov/Unsplash)

Ein aktueller Stufenplan des Robert-Koch-Instituts (RKI) mit dem Titel „ControlCovid“ bestätigt, dass die Öffnung des Einzelhandels unter Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen möglich ist.

Der Stufenplan des RKI attestiert dem Einzelhandel ein niedriges Infektionsrisiko. Auch der Anteil am gesamten Transmissionsgeschehen sei im Einzelhandel gering. Als moderat bewertet das Institut die „Nicht-COVID-Effekte“, also soziale, psychologische oder ökonomische Auswirkungen im Falle einer Schließung des Einzelhandels.
Ein Intensitäts-Stufenkonzept des RKI sieht eine Öffnung des Einzelhandels mit Schutzkonzept bis zu einer 7-Tage-Inzidenz von 50. Darüber müsse eine Schließung erwogen werden. Dabei berücksichtigt das RKI auch andere Faktoren wie die wöchentliche Inzidenz hospitalisierter Fälle bei über 60-jährigen und den Prozentanteil der Kontaktnachverfolgung.

Auch die Betreiber von Einkaufscentern hoffen auf eine baldige klare Öffnungsperspektive. „Die jetzt vom RKI veröffentlichte Einschätzung des allgemeinen Infektionsrisikos bestätigt dem Einzelhandel ein niedriges Infektionsrisiko sowie grundsätzlich einen niedrigen Anteil am Infektionsgeschehen,“ stellt Harald OrtnerVorstandes des German Council of Shopping Places, GCSP, fest. „Wenn nunmehr vom offiziellen Berater des Gesundheitsministerium festgestellt wird, dass vom Einzelhandel kaum Infektionsgefahr ausgeht, wieso sind dann die Läden noch geschlossen?“
Der GCSP hat zusammen mit 17 Mitgliedsunternehmen die Schutzmaßnahmen der vergangenen knapp 12 Monate in einem Muster-Handbuch zusammengetragen. Zum möglichen Ende des zweiten Lockdows stellt der GCSP eine aktualisierte Version bereit. Das Muster-Handbuch finden Sie hier

     
Login für Abonnenten
Sie möchten alle Inhalte lesen?
  • Website-Login
  • E-Paper-Zugang
  • Alle Newsletter
Petra Steinke / 25.02.2021 - 20:42 Uhr

Weitere Nachrichten

Dielmann launcht Sommerkind neu. (Foto: Dielmann)

Dielmann stellt Sommerkind neu auf

Eigenmarke

Die Dielmann-Gruppe positioniert die Marke Sommerkind neu. Kollektion und Logo wurden überarbeitet, seit Kurzem ist ein Webshop online. Veränderungen sind auch im Vertrieb von Sommerkind geplant.

Neue Gesichter im Adidas-Vorstand

Vorstandswechsel

Der Sportartikelhersteller Adidas hat zwei neue Mitglieder in den Vorstand berufen: Während Karen Parkin den Bereich Human Resources verantwortet, wird Gil Steyaert spätestens ab 1. Oktober 2017 für den Bereich Global Operations zuständig sein.