„Die Lage ist dramatisch“

Sachsen führt 2G beim Einkaufen ein

Die Fashionbranche leidet unter der Corona-Krise. (Foto: Unsplash/Arturo Rey)
Die Fashionbranche leidet unter der Corona-Krise. (Foto: Unsplash/Arturo Rey)

Sachsen verschärft die Corona-Regeln. Die Landesregierung will eine neue Schutzverordnung beschließen. Im Einzelhandel gilt mit dem Erreichen der Überlastungsstufe die 2G-Regel.

Die sächsische Gesundheitsministerin Petra Köpping sprach angesichts der Corona-Lage in Sachsen von einer „dramatischen“ Situation. „Die Zahlen schießen nach oben“, so die SPD-Politikerin. Die Sieben-Tages-Inzidenz in Sachsen lag am 16. November bei 759,3. Die Landesregierung werde alle Möglichkeiten des neuen Infektionsschutzgesetzes ausschöpfen, das Ende der Woche in Berlin verabschiedet werden soll.

Die neue sächsische Schutzverordnung soll ab dem 22. November bis zum 20. Dezember gelten. Unter anderem betreffen die verschärften Maßnahmen auch den Einzelhandel. So dürfen ab kommender Woche nur noch geimpfte und genesene Kunden Geschäfte des Einzelhandels betreten. Ein negativer Test reicht nicht aus. Ausnahmen gelten für Waren des täglichen Bedarfs. Diese Regelung gilt mit der neuen Schutzverordnung unter der Voraussetzung, dass die Überlastungsstufe von über 1.300 belegten Krankenhausbetten auf Normalstation erreicht ist.

 
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Helge Neumann / 16.11.2021 - 14:35 Uhr

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