77 Jahre schuhkurier
77 persönliche Fragen, 77 Antworten
- 22.12.2023
- schuhkurier Redaktion
- 1 Minute
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Headerfoto: schuhkurier feiert 77 Jahre (Foto: Adobe Stock)
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schuhkurier wurde dieses Jahr 77 Jahre alt. Dafür haben wir uns etwas Besonderes aus- gedacht und 77 Menschen – ein Querschnitt aus der Schuhbranche – persönliche Fragen gestellt. Wir wollten eine Seite von ihnen kennenlernen, die nichts mit Schuhen und dem Business zu tun haben muss. Viele witzige Antworten waren dabei, es wurden aber auch emotionale Anekdoten erzählt. Oft kamen schöne – längst vergessene – Erinnerungen wieder hoch. Viele haben sich darüber gefreut, Teil dieser großen Runde zu sein, in der wir uns alle ein wenig besser kennenlernen – und wir haben uns auch gefreut. 77 Fragen haben wir in den vergangenen Wochen gestellt. Und die 77 Antworten kommen jetzt.
schuhkurier feiert 77 Jahre
Mein Vater, Heinz-Horst Deichmann, war in vielerlei Hinsicht ein Vorbild für mich. Er hat immer versucht, seinen christlichen Glauben auch als Unternehmer zu leben. Daraus ist unser Unternehmensleitbild gewachsen, das er stets im Unternehmen vorgelebt hat. Ihm war es wichtig, dass das Unternehmen den Menschen dient: den Kunden, den Mitarbeitern und Menschen in Not im In- und Ausland. Das ist auch für mich eine innere Verpflichtung geblieben.
Heinrich Deichmann, Deichmann
Günter Althaus (Foto: Assima hoch2)
Mein liebstes Auto war ein Aston Martin Vantage V 12 S Cabrio. Insbesondere in der Corona-Zeit war die Fahrt in dem Auto eine willkommene Frischluft-Zufuhr und Ablenkung von der depressiven Stimmung der Bevölkerung.
Günter Althaus, Assima hoch zwei
schuhkurier feiert 77 Jahre
Da gibt es sogar zwei Ziele: Japan und Island. Beides Reiseziele, die schon lange auf meiner Bucketliste stehen, da es sowohl kulturell als auch landschaftlich extrem spannende Länder sind, vor allem, wenn man am besten in der Natur abschalten kann. Da man aber für beide Destinationen tatsächlich ein bisschen mehr Zeit einplanen muss, werde ich im kommenden Jahr nochmal die schönsten Flecken Europas genießen und davon gibt’s ja auch einige!
Barbara Aichinger, Paul Green
schuhkurier feiert 77 Jahre
Man hat in dieser stressigen Marktlage freilich kaum Zeit für Sport, umso wichtiger ist, dass man dennoch regelmäßig etwas tut. Ich habe mir daher, wenn ich in Hotels übernachte, zur Angewohnheit gemacht, mich morgens fest mit Pamela Reif zu verabreden. Unabhängig davon, wie lang der Abend war. Wenn ich aufstehe, klappe ich meinen Laptop auf und da wartet Pamela schon ungeduldig mit rückwärts laufendem Counter in ihrem Youtube-Kanal. Ob man das 20- oder das 10-Minuten-Programm macht: Egal, man ist danach immer fertig für den Tag. Freilich ist es etwas frustrierend, wenn Pamela Reif so ihre Übungen macht und dabei süffisant lächelt, während einem die Puste ausgeht oder die Muskeln streiken. Da sage ich mir: Wenn ich den ganzen Tag Sport machen würde, so wie sie, könnte ich das auch. Bei dem Gedanken tut das Ganze auch nicht mehr so weh. Am Wochenende schnalle ich mir regelmäßig unseren Hund um die Hüfte und gehe laufen. Wenn ihm dann die Zunge raushängt bis zum Boden, denk ich mir, so unfit wie ich mich bei meinen Dates mit Pamela immer fühle, bin ich gar nicht.
Lewin Berner, Sioux
schuhkurier feiert 77 Jahre
Es heißt, nicht der Mensch wählt die Katze aus, sondern die Katze ihren Menschen. Ich glaube das stimmt. Es war zumindest bei Lisbet und mir so. Vor ca. eineinhalb Jahren entschied ich mich nach 12 Jahren Hamburg, auf einen alten Bauernhof aufs Land zu ziehen. Diese Entscheidung war eine der besten meines Lebens. Aber wie alles im Leben hat es seine Vor- und Nachteile. Nach meiner anfänglichen Euphorie wurde ich rasch mit dem ersten großen Problem konfrontiert. Mäuse! Mein Vermieter, der auf dem Hof gegenüber von mir wohnt, bat mir netterweise seine Hilfe an und lieh mir seine Katze Lisbet von Feinsten für den Mäusefang aus. Lisbet ist eine graue Britisch Kurzhaar-Katze. Sie sieht aus wie die Katze aus der Whiskas-Werbung, nur noch schöner. Es ist ein extrem lustiger Anblick, wenn Lisbet über unseren Hof schlendert. Stellen Sie sich einen alten, etwas in die Jahre gekommenen Bauernhof vor, auf dem eine wunderschöne Rassekatze lebt. Auf den ersten Blick wirkt Sie etwas fehl am Platz, aber Sie gehört hier irgendwie definitiv hin.
Sie ist schon zehn Jahre alt. Für Katzen ist das sehr alt. Sie ist bedingt durch ihr Alter etwas langsam und Ihre Reaktionszeit ist auch nicht mehr die beste. Ihren Job als Mäusefängerin erfüllte sie aber super. Es ist ein Ereignis, ihr beim Jagen zuzuschauen. Ich hochnervös und sie die Ruhe in Person, langsam der Maus folgend, aber am Schluss doch immer erfolgreich. Lisbet fühlte sich schnell bei mir sehr wohl und ging, trotz offener Türen, gar nicht mehr zurück ins andere Haus. Auf berechtigte Nachfrage meines Vermieters, wann er denn doch seine Katze zurückhaben könnte, brachte ich sie natürlich dann doch schweren Herzens wieder zurück. Lisbet kam allerdings immer wieder zurück, was mich sehr freute. Für mich war schnell klar, dass Lisbet zu mir gehörte. Ich fasste all meinen Mut zusammen und fragte meinen Vermieter, ob er mir Lisbet überlassen würde. Nach einem anfänglichen „lass uns sie doch einfach teilen“ ist sie dann doch langfristig bei mir geblieben.
Lisbet kommt aus einem Nicht-Fernsehhaushalt. So ist auch mein Zuhause. Allerdings sehe ich mir gerne ab und zu unterschiedlichste Sendungen und Filme auf meinem Laptop an. Das findet Lisbet bis heute immer noch faszinierend. Besonders interessiert sie sich für Politiksendungen und Nachrichten. Das ist kein Scherz! Jegliche Art von Unterhaltungsprogrammen ignoriert sie konsequent und geht meistens sogar aus dem Raum. Wenn aber Nachrichten oder Politiksendungen laufen, kann sie stundenlang mit mir in meinen Laptop schauen und hört aufmerksam zu. Ich frage mich bis heute, warum das so ist. Teams-Calls wiederum mag Lisbet allerdings gar nicht. Ich glaube, das liegt an der fehlenden Aufmerksamkeit. Sie läuft dann so lange vom Bildschirm hin und her und miaut was das Zeug hält, bis ich ihr etwas Aufmerksamkeit schenke und sie im Bestfall vorstelle. Glücklicherweise haben alle Verständnis.
Ich bin sehr froh, dass Lisbet, auch wenn nicht geplant, in mein Leben getreten ist. Im alten Ägypten wurden Katzen als heilige Tiere verehrt und sind ein Symbol für unsere Lebensfreude und Entscheidungen auf der Gefühlsebene. Es heißt außerdem, dass, wenn eine Katze in unser Leben tritt, das ein Zeichen ist, unseren eigenen Bedürfnissen und Wünschen ab jetzt mehr Raum zu geben. Beides gefällt mir!
Marta Koziol, Bundgaard
Wortmann-CEO Jens Beining (Foto: Wortmann)
Ich fühle mich immer frei. Wir haben das Privileg und große Glück, in einer freien Gesellschaft leben zu dürfen. Besonders frei fühle ich mich aber hinter dem Steuer unseres kleinen Campers.
Jens Beining, Wortmann
Stefan Blöchinger, Vorstandsvorsitzender Gabor Shoes AG (Foto: Gabor)
Barack Obama: Welche Ihrer Entscheidungen oder Handlungen hat die Welt am meisten verändert? Was würden Sie heute anders machen? Was ist Ihr wichtigster Ratschlag, den Sie der Menschhheit geben würden?
Stefan Blöchinger, Gabor
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Den Film Karate Kid II – das war 1986. Seitdem meide ich schlechte Filme.
Markus Dielmann, Fashioncloud
In all den Jahren, in denen ich unser Unternehmen leite, haben mich zwei Zitate begleitet. Das erste ist von Winston Churchill, den ich als Politiker und Autor sehr schätze. Ein großer Mensch. Sein Zitat lautet: „Courage is rightly esteemed the first human qualities because it is the quality that guarantees all others”. Ich übersetze es so: „Mut wird zu Recht als die wichtigste menschliche Qualität geschätzt, die alle anderen Eigenschaften bedingt“. Ich finde es eine gute Beschreibung der Grundvoraussetzung für nachhaltig erfolgreiches Führen eines Unternehmens. Ein anderes Zitat, das mich auch begleitet, lautet: „Eine ruhige See hat noch keinen guten Seemann hervorgebracht“. Das beschreibt sehr gut, dass ein Unternehmensführer wissen muss, dass ihn Stürme und Herausforderungen fordern und formen und nicht Schönwetterperioden.
Frank Becker, Collonil
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Da ich grundsätzlich sehr zukunftsorientiert bin, mich Computer und Roboter von Anbeginn schon faszinieren, würde ich gerne in einer Zukunft leben, in der die Welt auf der einen Seite sehr technisch organisiert ist und dadurch aber gleichzeitig auch die Freiräume für die Natur gelassen werden, damit diese sich wieder sehr ursprünglich und ohne viele menschliche Eingriffe von alleine entwickeln kann. Da würde ich auf der einen Seite sehr technisch Maschinen und Elektronik entwickeln, verwalten und reparieren und auf der anderen Seite die Natur genießen, segeln, über offenem Feuer kochen und auch jagen und angeln.
Thomas Bauerfeind, Berkemann
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Es ist mir wichtig, meine innere Balance zu bewahren und jeden Weg, den ich gehe, mit einem ehrlichen und ernst gemeinten Lächeln zu beschreiten. Die Welt ist turbulent und wird es auch bleiben, umso wichtiger ist es, bei sich zu bleiben. Hier vertraue ich voll und ganz auf mein Gefühl – muss ich mich auspowern oder runterkommen, muss ich mich zerstreuen oder fokussieren? Hier habe ich für mich viele wertvolle Alltagsbegleiter entdeckt, egal ob meditieren, Yoga, Ausdauersport, gutes Essen, Spaziergänge mit meinem Mann und Rudi (unserem Hund), Familie und Freunde treffen oder einfach mal herzhaft zu lachen. Ich bin sehr dankbar für das Privileg und den Luxus, frei wählen zu können, was situativ mir und somit meinem Umfeld guttut – man muss es nur ausprobieren und machen, was hat man zu verlieren?!
Sabrina Reimann, Ara
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…dass jeder Mensch ohne Angst leben könnte…
Stefan Stolitzka, Legero United
schuhkurier feiert 77 Jahre
Sehr lebenswert für einen Schuhbegeisterten wären das Galoschenland oder die Republique de Pantoufles. Dort werden ausschließlich nachhaltige und sehr hochwertige Schuhe unter den besten Standards für den interessierten, informierten und gut situierten Konsumenten gefertigt, der absoluter Schuhfanatiker ist. Das Wetter ist stets optimal für ein gutes Einkaufserlebnis, die Abverkaufsquoten nahe 100% und der Kunde legt gerne noch mal 10% Trinkgeld auf den Tresen, da er von der Fachberatung begeistert war.
Solange diese Länder nicht existieren, ist „Bella Italia“ eines meiner Sehnsuchtsländer. Das umgebende Mittelmeer sowie hohe Berge in den Alpen bieten zu jeder Jahreszeit einen außergewöhnlichen Freizeitwert. „La dolce Vita“ mit hoher kulinarischer Qualität sorgt für Entspannungs- und Genussmomente, die das Leben ebenfalls lebenswerter machen. Und nicht zuletzt begeistert mich die leichte, beschwingte Lebenseinstellung.
Martin Schneider, GMS
Unternehmer und HDS/L-Vorsitzender: Carl-August Seibel. (Foto: Seibel Gruppe)
Mein Lebensmotto begleitet mich schon seit vielen Jahrzehnten und steht auch in meinem WhatsApp Account: „immer optimistisch“…. Warum? Weil ich grundsätzlich an das Gute in den Menschen glaube, weil ich – trotz vieler Enttäuschungen beruflich und privat in meinen 65 Jahren – denke, dass man nicht nachtragend sein sollte und auch immer einem Menschen und einer Sache eine zweite Chance einräumen muss. Dazu kommt, dass ich bisher viel mehr positive als negative Dinge erlebt habe und auch fest davon überzeugt bin, dass man mit einer grundsätzlich optimistischen Einstellung vieles im Leben besser und einfacher meistern kann.
Carl-August Seibel, Seibel Gruppe
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Die Top 5, die für mich eine gute und tiefe Freundschaft auszeichnen: Gute Freunde sind füreinander da; das kann aus der Ferne über das Telefon funktionieren. Gute Freunde hören sich gegenseitig zu und versuchen den anderen zu verstehen oder auch mal ein Ratgeber zu sein. Gute Freunden finden die gemeinsame „Wellenlänge“ auch nach längerer Zeit direkt wieder ohne „Warmlaufphase“. Gute Freunde verstehen sich auch nonverbal anhand von Blicken, Mimik und Gestik. Gute Freundschaft basiert für mich auf gemeinsam gelebten Werten. Dazu gehört eine starke Vertrauensbasis, Ehrlichkeit. Loyalität und Geduld gehören oft auch dazu.
Michael Weyergans, Hassia/Ganter
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Sobald ich morgens die Augen offen habe (und auch geradeaus gucken kann), mache ich immer die gleichen drei Dinge in unterschiedlicher Reihenfolge:
1. Kaffee trinken
2. E-Mails checken
3. das passende Outfit zu meinen Schuhen aussuchen
Martina Novotny, ANWR Group
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Das ist für mich die Phantasiefigur „Das fünfte Element“ aus dem gleichnamigen Science Fiction-Film von Luc Besson. Das fünfte Element ist der „missing link“. Sie schafft eine Verständigung über alle Grenzen, selbst planetare, hinweg. Sie wird in Verbindung mit den vier Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft zu einer unschlagbaren Waffe gegen das Böse im Jahr 2259. Leider besitze ich diese Eigenschaft nicht, auch wenn ich sie mir gerade in den aktuellen Zeiten sehr wünschen würde. Der Film bietet absolut amüsante Dialoge, tolle Kostüme (Jean-Paul Gaultier), weitere tolle Charaktere (Ruby Rhod, der Show- Moderator, z.B.!), Filmmusik von Eric Serra. Aber bitte unbedingt auf Englisch schauen! Die deutsche Synchronisation ist miserabel
Pia Fuhrländer, Camper
schuhkurier feiert 77 Jahre
Ich befinde mich heute an einem anderen Punkt im Leben: Vor zehn Jahren waren wir im Start-Up-Modus und oft mit internen Herausforderungen beschäftigt. Über die Jahre hat sich meine Einstellung jedoch vom Gründer zum CEO weiterentwickelt. Heutzutage konzentriere ich mich stärker auf die Skalierung des Unternehmens, die strategische Ausrichtung und die Weiterentwicklung der Mitarbeiter. Meine Perspektive hat sich massiv er-weitert, um die gesamte Bandbreite der Unternehmensführung zu umfassen. Aus externer Sicht hat sich auch viel verändert: Anfangs wollten wir ein trendiges, bequemes Schuhwerk für junge Menschen bieten, heute sind wir auf Gesundheitsschuhe mit einem etwas älteren Zielpublikum ausgerichtet. Ich bin dankbar, dass sich meine Einstellung und meine Persönlichkeit so deutlich weiterentwickelt haben.
Claudio Minder, Kybun Joya
schuhkurier feiert 77 Jahre
Eines meiner aktuellen Lieblingsbücher ist „Der Maestro – Roger Federer“. Die Biografie des ehe-maligen Schweizer Tennisprofis. Tennis ist meine persönliche Leidenschaft. Die Art und Weise, wie Roger Federer diesen Sport zelebriert begeistert mich. Zwei in dem Buch beschriebene Eigenschaften Fede-rers haben mich besonders beeindruckt. Laut Marc Rosset, einst der beste Tennisspieler der Schweiz, basiert Federers außergewöhnliche Begabung vor allem auf Reaktivität, „also der Fähigkeit des Gehirns, visuelle Reize zu interpretieren“. Wo andere hektisch werden, erlebt ein Ausnahmesportler alles wie in Zeit-lupe. Seine sportliche Karriere basiert zudem auf seinem unerbittlichen Willen. Dem Erfolg ordnete Federer alles unter. Gleichzeitig begegnet er allen Menschen ausgesprochen höflich und freundlich, beantwortet nicht nur bereitwillig Fragen, sondern interessiert sich wirklich für seine Gesprächspartner.
Federers Landsmann Rosset beschreibt ihn in diesem Buch als eine Person, die stets in der Gegenwart lebe. „Er hat ein großes Talent, Dinge so zu nehmen, wie sie kommen. Er lebt einen Moment, kostet ihn voll aus, genießt ihn, beendet ihn und geht dann zum nächsten über.“ Eine Eigenschaft, die ich, in der aktuell hektischen Zeit, für sehr wertvoll erachte. Das Buch versucht übrigens auch die Frage zu beantworten, welcher der Top-Tennisspieler der Geschichte denn nun den Titel der „Ziege“ (goat – greatest of all time) für sich beanspruchen darf. Djoković, Nadal oder eben Federer. Aber lesen Sie selbst.
Frank Schuffelen, ANWR
Martin Wuttke, Modeurop und Nextgurunow
Als urban geprägter Trend aficionado sind Städetripps für mich wie eine ausgiebige Meditation, nur lebhafter. Die Mischung aus asiatischen Metropolen wie Bangkok, Kuala Lumpur, Manila oder Seoul mit einigen Abstechern auf kleine Inseln sind für mich ultimative Erholung. Der Spagat zwischen Entschleunigung und Trendhopping und Kunst in den Metropolen ist Seelennahrung für mich. Am schönsten ist es, wenn so wenig Infrastruktur wie möglich auf paradiesischen Inseln zu finden ist. Eine Dorfschule, ein Restaurant und ein kleines Tante Emma-Lädchen mit frischen Früchten, zwei Fischerboote zum Rausfahren: Mehr als das braucht es nicht. Mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen, gemeinsam zu singen und an ihrem Leben als höflicher Gast teihaben zu können, sind für mich der wahre Luxus. dürfen, sind für mich der wahre Luxus.
Martin Wuttke, Nextgurunow und Modeurop
schuhkurier feiert 77 Jahre
Für mich ist die perfekte Shoppingtour eine Kombination aus einem Besuch in meinem Lieblingsbuchladen, einer Galerie und viel wichtiger, die Suche nach modischen Hemden, Anzügen, Mänteln und natürlich Schuhen von interessanten Marken in Boutiquen, Markenshops, Kaufhäusern und bei Einzelhändlern. Dazu gehört natürlich auch ein kleines Geschenk für meine Frau und ein Spielzeug für meinen Sohn zu finden.
Moritz Hamm, Hamm Footwear
schuhkurier feiert 77 Jahre
Vor vielen Jahren war mein Vater sehr schwer krank. Sehr lange kämpfte er auf der Intensivstation um sein Leben und dann endlich wurde er, noch immer sehr schwach und bettlägerig, auf die normale Station verlegt. An diesem Tag besuchte ich ihn, wie jeden Tag, schüttelte ihm sein Kopfkissen auf und wünschte ihm eine gute Nacht und mir, dass er bald ganz wieder der Alte werden würde. Das würde aber bestimmt noch einige Wochen oder sogar Monate dauern. Am nächsten Morgen schaute ich schon um 7 Uhr früh bei ihm vorbei, doch sein Bett war leer. Ihn suchend kam er mir tatsächlich auf dem Krankenhausflur entgegen, aufrecht, langsam und ganz bedächtig. Er lächelte mich an: „Was machst du denn schon hier, es ist früh, leg’ dich wieder hin.“ Ich war sprachlos. Dies war ein Wunder, mein kleines Wunder. Als langjährige Märchenerzählerin weiß ich, dass es wichtig ist, Wunder mit anderen Menschen zu teilen. Tut man es nicht, dann verschwinden sie für immer.
Birgit Hunnekuhl, Ricosta
schuhkurier feiert 77 Jahre
Freundschaft bedeutet mir sehr viel! Wie die meisten Menschen habe ich wenige echte Freunde. Einige schon aus meiner Schul- und Studienzeit, andere sind später dazugekommen. Wir vergessen in der Geschwindigkeit und Hektik des Alltages leicht, diese Freund-schaften zu pflegen. Wenn ich Freunde treffe, die ich teilweise monatelang nicht gesehen habe, kommt gleich nach den ersten Worten ein vertrautes Gefühl auf und wir knüpfen nahtlos an die Themen an, die uns bewegen. Die meisten Freunde sind nicht aus unserer Branche und haben dadurch einen unverbauten Blick auf das, was ich mache. Sie haben Respekt vor dem, was ich leiste, scheuen sich aber auch nicht, mir zu spiegeln, wenn etwas nach Ihrer Meinung bei mir in eine falsche Richtung geht. Das hilft mir sehr. Aus vielen Geschäftspartnern sind im Laufe meines Berufs-lebens Geschäftsfreunde geworden, was ich sehr schätze! Hier gibt es einen offenen und ehrlichen Austausch und gemeinsam haben wir schon sehr viele Herausforderungen gemeistert. In den schwierigen Umbruchzeiten, die wir gerade erleben, kann ich auf ein stabiles Netzwerk zählen, das sich ständig gegenseitig befruchtet. Das macht viel Freude und gibt Energie für mein Tun!
Christian Bode, Schuh Bode
Jürgen Cölsch, Geschäftsführender Gesellschafter Caprice (Foto: Caprice)
Zunächst einmal versuche ich mein Leben so zu strukturieren, dass mir die Kraft möglichst nicht ausgeht. Daher achte ich auf eine gesunde Lebensweise mit einer ausgewogenen Ernährung, ausreichend Schlaf und regelmäßiger Bewegung. Auch halte ich mich in meinem Bereich auf dem Laufenden und setze mir realistische und erreichbare Ziele, um einer emotionalen Überforderung entgegenzuwirken. Doch trotz aller Präventionsmaßnahmen gibt es Phasen der Antriebslosigkeit und mentale Tiefpunkte durch berufliche oder private Belastungen. Verhindern kann ich das nicht, aber ich kann selbst entscheiden, wie ich damit umgehe. Ein gesundes Maß an Selbstbewusstsein ist dabei sehr hilfreich. Wenn ich Phasen habe, in denen ich an meinen eigenen Fähigkeiten zweifle oder mit Rückschlägen zu kämpfen habe, schaue ich darauf zurück, was ich bisher schon erreicht habe, und akzeptiere, dass nicht nur positive Dinge im Leben passieren. In solchen Phasen ist für mich ein intaktes familiäres und berufliches Umfeld wichtig, das einen großen Einfluss auf mein Gemüt hat. Ich setze alles daran, nicht von Menschen umgeben zu sein, die ständig jammern und sich beschweren, sondern halte mich an lebensfrohe Personen, denn die Einstellung des sozialen Umfelds färbt meist ab. Andere positiv Denkende können mich mit ihrem Optimismus anstecken. Deswegen überlege ich mir genau, mit welchen Leuten ich meine Zeit verbringe.
Jürgen Cölsch, Caprice
HDSL-Hauptgeschäftsführer Manfred Junkert (Foto: HDSL)
Ich schaue sehr gerne Tennis, das ich gelegentlich noch selbst aktiv spiele, und auch Fußball. Zwar kommt der Spaßfaktor bei unserer Nationalmannschaft und leider auch bei meinem Lieblingsverein, dem 1.FC Nürnberg, in letzter Zeit häufig zu kurz, aber zum Glück gibt es ja die kleinen persönlichen Erfolge. Gern denke ich da an meinen 1. Platz beim Torwandschießen anlässlich der Cads-Jahrestagung 2022 zurück. Gegen Mario Basler reicht es also (immer noch!), auch wenn ich
nicht mehr aktiv spiele. Beim Sport spielt natürlich auch das Thema Schuhe eine wichtige Rolle, besonders beim Fußball. Sowohl durch die Sportschuhmarken als auch über die Sicherheitsschuhanbieter, die die Stadien für ihre Werbung entdeckt haben, habe ich dabei immer einen Bezug zum HDSL und zur deutschen Schuhindustrie.
Manfred Junkert, HDSL
schuhkurier feiert 77 Jahre
Er ist, wie er ist, und er bleibt sich treu. Harte Schale, weicher Kern.
Christoph Wilkens, Skechers
Dirk Kanzok (Foto: Everybody)
Mein Lieblingssänger ist James Blunt.
Dirk Kanzok, Everybody
schuhkurier feiert 77 Jahre
Am liebsten spiele ich „Die Siedler von Catan“ als Brettspiel mit meiner inzwischen großen Familie mit Ehemann, Sohn, Schwiegertochter und fünf Enkel- kindern, auch wenn die drei jüngsten noch nicht mitspielen können. Jedes Mal, wenn wir das Spiel aufbauen, entsteht eine völlig neue Welt mit neuen Chancen und Herausforderungen. Ganz wie im richtigen Leben und in der Schuhbranche…
Angelika Dunda-Schubert, SABU
Wow, das ist nicht einfach zu entscheiden. Ich liebe so viele schöne Orte auf der Welt. Ich mag Stadt und Land… ich mag Großstadt und Dorf… am allermeisten mag ich momentan Antwerpen. Keine Großstadt, aber auch nicht zu klein, und die schönste Stadt von Flandern, wo ich mich sehr zuhause fühle. Antwerpen hat alles, Historie, Kultur, eine Universität, Gastronomie, Shoppingparadiese und freundliche Menschen.
Niek Jansen, Rexor
schuhkurier feiert 77 Jahre
Da ich meinen Beruf nicht als „Belastung“oder ein „must“ sehe, würde ich in diesem Jahr mein Netzwerk für großes Engagement in jeder Hinsicht nutzen. Ob kulturell, sozial oder auch und vor allem in Richtung der Bildung des Nachwuchses in unserer so kreativen Branche. Und ja, gerne Europa bereisen, ohne geschäftliche Termine einhalten zu müssen, und somit zu wenig von den schönen „Ecken“ dieser Natur erleben zu dürfen.
Ulrike Kähler, Igedo Exhibitions
schuhkurier feiert 77 Jahre
Das ist eine Frage, auf die man, je länger man nachdenkt, wohl viel zu viele Antworten geben könnte…
Generell versuche ich zwar, einmal getroffene Vorsätze auch in die Tat umzusetzen, aber das gelingt bekanntlich leider nicht immer und überall.
So verhält es sich auch mit dem schon lange gehegten Wunsch, einmal den kompletten „Pfälzer Waldpfad“ mit all seinen neun Etappen von Kaiserslautern bis an die Grenze zum Elsass zu erwandern. Erste Teilstücke habe ich bereits absolviert. Es besteht also Hoffnung, dass ich die restlichen ebenfalls noch auf Schusters Rappen bezwingen werde.
Florian Werner, Werner 1911
Für unterschiedlichste Herausforderungen und Fragen Lösungen zu finden. Am liebsten im Team. Allerdings dürfte der Krisenmodus gerne ein paar Gänge runtergeschaltet werden. Es reicht auch der normale Wahnsinn. Privat habe ich das Hobby Rennrad im Verein, gemeinsame lange Touren in der Formation Belgischer Kreisel im Team.
Günter Neunaber, Rexor
schuhkurier feiert 77 Jahre
Als erstes fällt mir mein Mann ein, mit dem mich seit über 37 Jahren eine innige Freundschaft verbindet. Doch meine längste Freundschaft verbindet mich mit meiner Schulfreundin Tanja, wir kennen uns seit dem 10. Lebensjahr und sind gemeinsam zur Schule gegangen. Sicherlich haben sich die Herausforderungen in den vergangenen Jahren etwas verändert: In der Schule waren das Vertuschen von Blaustunden die größte Herausforderung sowie das anstehende Abitur. Heute sind es die Veränderungen im privaten Umfeld oder die Ereignisse in der Welt und deren Auswirkungen. Meine Freundin ist Allgemeinmedizinerin mit einer eigenen Praxis. Obwohl unsere beruflichen Wege unterschiedlich sind, haben wir doch auch heute noch große Gemeinsamkeiten. Wir tauschen uns aus, feiern gerne und unterstützen uns gegenseitig in all den Jahren. Das schönste Ereignis war sicherlich die Geburt von Oskar, Tanjas Sohn, der auch mein Patenkind ist.
Eva Maria Schaffner, BTE
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Wenn ich abends die Bürotür hinter mir schließe, freue ich mich in erster Linie auf meine Familie zuhause. Meine beiden kleinen Kinder nehmen ihre Anliegen mindestens so ernst wie wir die aktuellen Herausforderungen in der Schuhlandschaft. Meistens ist das ein erheiternder Themenwechsel.
Anne Teutsch, Jomos
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Mein Lieblingsschuh ist die schwarze Stiefelette. Der Schuhtyp passt zu jeder Gelegenheit und jedem Outfit. Ich habe diverse Modelle – vom sportlichen Chelsea bis hin zur eleganten High Heel-Stiefelette. Im Sommer bleiben die Stiefeletten im Schrank, da habe ich dann andere Lieblinge. Aber ich freue mich dann auf den Herbst, wenn ich meine Stiefeletten wieder rausholen kann.
Johanna Ferner, SABU
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Im Jahr 2002 habe ich auf einer Veranstaltung einen Vortrag zum Thema B2B gehalten. Auch Amazon hat dort ihr B2C-Buchkonzept vorgestellt. Hätte ich das rasante Wachstum geahnt… Ich ärgere mich noch heute, dass ich damals keine Aktien gekauft habe.
Leo Faltmann, Fashionconsult
schuhkurier feiert 77 Jahre
Penne all’arrabbiata
Kresimir Zovak, Ara
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Dass unsere Kinder die Nachfolge von mir in unserem Unternehmen antreten und ich 365 Tage Urlaub habe.
Ralf Grossmann, Gerli
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Ich habe bisher keinen mir nahen Menschen durch Unglück verloren, daher kenne ich nicht das Was wäre wenn. Ich habe das Glück, an gemeinsame Erlebnisse denken zu dürfen, die mir die Kraft geben. Generell ist es, sozusagen als Präventionsmaßnahme, bestimmt keine schlechte Idee, permanent an neue Chancen zu glauben und sich selbst täglich auch zu verzeihen. Läuft ein Gespräch schief, wird das nächste besser!
Nora Johanna Werdich, Schuhhaus Werdich
Marlies Hüser, Schuhhaus Hölscher (Foto: Schuhhaus Hölscher)
Ich war ungefähr sechs Jahre alt und mit meiner großen Schwester im Freibad. Es zog ein Gewitter auf und plötzlich mussten alle das Wasser verlassen und ich fand mich nicht mehr zurecht. Im wahrsten Sinne des Wortes ging ich verloren. Meine Eltern wurden angerufen und informiert, dass ich unauffindbar wäre. Im naheliegenden Bach sei ich nicht ertrunken, der sei schon abgesucht worden. Man kann sich die Aufregung vorstellen. Meine Eltern fuhren direkt auf unterschiedlichen Wegen zum Schwimmbad, in der Hoffnung mich zu finden. So war es, mein Vater entdeckte mich, nur mit dem Badeanzug bekleidet auf dem 4 km langen Heimweg. Mein Kommentar auf all die Fragen, die auf mich einprasselten war: „Es hat gedonnert! Ich habe Angst bekommen und da bin ich weggelaufen.“ Schon damals habe ich begriffen oder zumindest geahnt, dass man vor der Angst nicht weglaufen kann und soll. Schon oft habe ich in meinem Leben gedacht: „Es blitzt und donnert und ich habe Angst! Bevor ich heute panisch reagiere, stelle ich mich der Situation.“ In diesem Sinne: Immer optimistisch bleiben!
Marlies Hüser, Schuh Hölscher
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Es sind letztlich die sozialen Beziehungen, die unserem Dasein als Mensch Erfüllung verleihen. Sie geben unserem gesunden Geltungsbedürfnis eine „Bühne“ und sorgen für ein Gefühl der Geborgenheit. Um so älter ich werde, um so mehr rückt für mich heute das Streben nach Nachhaltigkeit – in allen Lebenslagen – in das Zentrum des Handelns.
Friedrich Werdich, Schuhhaus Werdich
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In der Tat habe ich mir in der vergangenen Woche eine neue Mütze gekauft. Der Hintergrund war, dass ich unterwegs und frisch beim Friseur war. Der hat mir die Haare wieder kurz geschnitten, um an Weihnachten ordentlich auszusehen. Als ich dann raus in die Kälte kam – außerdem hatte es geschneit – habe ich ganz schön am Kopf und an den Ohren gefroren. Da gab es nur eine Chance, die wieder warm zu bekommen: Eine neue Mütze musste her. Hoffentlich kann ich die noch ein paar Mal diesen Winter tragen. Wäre dann ja auch gut für den Handel.
Randolf Friedel, Hooijer
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Wenn mir mein kleiner Sohn freudestrahlend entgegenläuft und in die Arme fällt:
Dadurch relativiert sich so vieles, was man im täglichen Leben vielleicht als „Problem“ oder als „unglaublich schwierig“ empfindet. Mir hilft das, meinen Fokus zu verändern: die positiven Dinge in den Vordergrund zu stellen und mich wieder mit einem Lächeln und einer positiven Einstellung ans Werk zu machen.
Anna Carbonari, Legero United
schuhkurier feiert 77 Jahre
Mein absoluter Lieblingscocktail ist… BIER. Es schmeckt immer und enttäuscht nur ganz selten. Ich bin in einem Brauerhaushalt aufgewachsen, dort gab‘ es gefühlt nur ein Erwachsenengetränk. Im Keller war eine gemütliche Bar ausgebaut mit professioneller Zapfgarnitur und Theke. Ein spezieller „Gag“: die Bierleitungen waren hinter Putz gelegt, so dass das Bier bei „den Brinkmanns aus der Wand“ kam. Was kann da besser sein?
Jan Brinkmann, Marc O’Polo
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Ich habe kein persönliches Vorbild, mein Motto ist, jeden Tag mein Bestes zu geben.
Birgit Winkler, Schuhmoden Winkler
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Ganz klar: Teleportation oder Beamen! Von mir selbst und anderen Personen. Wenn ich bedenke, wie viel Reisezeit ich oft vergeude (das ist kein Deutsche Bahn-oder ein Autobahn-A3-Bashing), wäre die Möglichkeit, mich in Sekunden von A nach B zu bewegen, so wertvoll und ich könnte schneller bei meinen Lieben (Familie, Partnern & Kollegen) sein. Praktisch wäre es auch, dass ich z.B. Kriegsverbrecher direkt nach Den Haag befördern könnte. Mein Superhelden-Name wäre „Brown Beam Boy“.
Satish Jha, Fashion Cloud
Yvonne Breinlinger-Scheuring (Foto: ANWR)
Im Trubel des Schulalltages gab es die unterschiedlichsten Lehrerinnen und Lehrer, jedoch eine ist für mich besonders hervorgestochen. Meine absolute Favoritin ist zweifelslos meine Sportlehrerin Frau Stockmayer. Bei ihr habe ich meine individuellen Stärken entdeckt. Sie hat mich motiviert und gefördert. Bei ihr durfte ich die Erfahrung machen, dass durch Training, Fleiß und Begeisterung ich viele Ziele erreichen kann. Ihre Freundlichkeit und ihr Einfühlungsvermögen haben mich inspiriert, mich auch gegenüber anderen Menschen zu öffnen.
Sie hatte zweifellos einen großen Einfluss auf mein schulisches und persönliches Leben. Durch sie habe ich nicht nur meine sportlichen Leistungen verbessert, sondern auch gelernt, dass man mit Leidenschaft und Engagement seine Träume verwirklichen kann. Auch nach meiner Schulzeit sind wir in Verbindung geblieben und der Kontakt besteht bis heute. Inzwischen ist Frau Stockmayer Rentnerin und lebt auf Sylt. Bereits zwei Mal habe ich sie mit meiner Familie vor Ort besucht.
Yvonne Breinlinger-Scheuring, ANWR
Ingo Hänel (Foto: ANWR)
Als Kind wollte ich gerne Skirennläufer werden. Ich bin in einem sehr sportlichen Elternhaus aufgewachsen und Skifahren war mit Abstand die Sportart, die mir am meisten Spaß gemacht hat, bei der ich den meisten Ehrgeiz (immer besser zu werden) entwickelt habe und bei der ich – rein subjektiv – am meisten „über dem Durchschnitt“ lag. Ich konnte auch tatsächlich viele Skirennen gewinnen damals. Heute bin ich nun also Schuhhändler. Der Ehrgeiz ist geblieben – aber ob ich hier „über dem Durchschnitt“ liege, das mögen andere entscheiden… 😉
Ingo Hänel, Schuh-Beck
schuhkurier feiert 77 Jahre
Ich mag Atze Schröder und Hape Kerkeling. Atze Schröder und Hape Kerkeling sind erfahrene deutsche Komiker mit unterschiedlichen Stilen. Atze Schröder ist bekannt für seinen Proll-Humor und seine schrillen Auftritte. Sein Bühnencharakter Atze Schröder ist ein Prolet aus dem Ruhrgebiet. Ich wohne mitten im Ruhrgebiet. Hape Kerkeling hingegen ist für seinen vielseitigen Humor bekannt. Er hat sowohl als Komiker als auch als Entertainer in verschiedenen Genres Erfolg gehabt. Hape Kerkeling kann von subtil bis schrill variieren und hat ein breites Repertoire. Seine Auftritte sind oft humorvoll, aber nicht unbedingt „prollig“.
Manuela Pierog, Rexor
schuhkurier feiert 77 Jahre
Abschalten im klassischen Sinne ist nichts für mich. Im Urlaub habe ich aber die Möglichkeit, mal rauszukommen und andere Eindrücke zu gewinnen. Dann steht nicht das daily business auf der Agenda. Ich habe aber Gelegenheit, mir über strategische Themen Gedanken zu machen. Da fange ich sofort an zu überlegen, wo wir Dinge noch besser machen oder was wir mal ausprobieren können. Und das ist für mich sehr wichtig.
Roman Degenhardt, Der Schuhladen Bebra
schuhkurier feiert 77 Jahre
Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Sie hängt von den jeweiligen Gegebenheiten ab. Läuft es gerade gut, könnte man Bücher darüber schreiben, im Gegenteil dazu steht die Erfüllung bei der Arbeit in Krisenzeiten weniger im Vordergrund. Spannend bleibt dennoch die Herausforderung, als Unternehmer auch in schwierigen Momenten den richtigen Kurs einzuschlagen. Und wenn sich aufgrund der getroffenen Maßnahmen der Erfolg wieder einstellt, ist das Glücksgefühl umso größer.
Karim Choukair, Melvin & Hamilton
schuhkurier feiert 77 Jahre
Da fällt mir ganz spontan ein Ratschlag von meinem Opa ein, der mir immer im Gedächtnis geblieben ist: Nur wer Entscheidungen trifft, kann Fehler machen. Dieser Satz hat mich wirklich geprägt und immer ermutigt, auch mal mutig zu sein. Das treibt mich oft an einfach mal, ins „doing“ zu kommen und Dinge zwar gut und strategisch aufzubereiten, aber nicht unnötig zu verkopfen. Und wenn dann doch mal eine Fehlentscheidung dabei war, dann war‘s immerhin ein Learning für die Zukunft und ich kann daran wachsen.
Lisa Volk-Winterer Schuh Volk, Elzach
schuhkurier feiert 77 Jahre
Mein Lieblings-Modedesigner ist Walter van Beirendonck, der in seiner Arbeit einen einzigartigen Stil kreiert hat, der sich durch ein hohes Maß an Farbigkeit und positiver Energie auszeichnet.
Salina Ferretti, Falc
schuhkurier feiert 77 Jahre
Englisch, Politik, Sport
Stephan Krug, SABU
schuhkurier feiert 77 Jahre
Ich liebe sie alle! Die Antwort ist einfach! Ich habe einen sehr süßen Zahn und damit fallen mir so viele Vorführungen ein, dass ich sie gar nicht alle benennen kann!
Britta Goertz, Schuhhaus Meyer
Axel Schöll, Schuhhaus Schöll
Ich erinnere mich an gleich zwei magische Momente:
Sport: UEFA Cup 1997, Finale Rückspiel: Inter Mailand – Schalke 04…. Als der Schlusspfiff im Stadio San Siro (Giuseppa Meazza Stadion) kam und Schalke den Cup gewonnen hat. Wahnsinn! Trotz der Niederlage waren es tolle Inter-Fans !
Musik: Athen Stadion Ende der Neunziger: Eros Ramazzotti-Konzert: Ich stand dort mit griechischen Fußball-Kumpels, unter anderem Hobby-Opern-Sänger Vassili, in der Menge und er schmetterte jedes Lied mit… Das hörte und sah Eros, holte Vassili auf die Bühne und sie sangen drei Lieder zusammen. Das kam sogar in der Bildzeitung in einer kleinen Spalte. Aber das Beste: Der coole Macho und 195 cm-Torwartbrocken Vassili war fix und fertig und kam heulend von der Bühne. Gänsehaut!
Axel Schöll, Schuh Schöll
Sylvia Klemens wechselt von Waldläufer zu Seibel (Foto: Sylvia Klemens)
Die Helden meiner Kindheit waren tatsächlich „Die drei ???“. Die Bücher der drei Detektive haben mich als Kind so sehr begeistert und ich wollte unbedingt selbst Detektiv werden. Als Mutter durfte ich dann meiner Tochter Gutenachtgeschichten von den drei ??? vorlesen. Was mir von den drei ??? bis heute ge- blieben ist, dass sich in dieser verrückten Zeit immer wieder drei ??? auftun und man sieht weit und breit keine Lösung, man trotzdem den Fall lösen will.
Sylvia Klemens, Waldläufer
schuhkurier feiert 77 Jahre
Gerne am Starnberger See oder am Tegernsee – natürlich mit Seegrundstück. Die herausragende Landschaft, die Nähe zu München und im Winter die Möglichkeit zum Skifahren sind Vorteile, die der Norden nicht bieten kann (Harz und Skihalle sind sicher keine Alternativen – zumindest Hamburg hat als Großstadt seinen Reiz). Für Reisen nach Sylt müsste ich wohl oder übel eine längere Anreise akzeptieren.
Andreas Schaller, Lloyd
schuhkurier feiert 77 Jahre
Kino war noch nie mein Ding. Kinobesuche der letzten zehn Jahre lassen sich an einer Hand abzählen. Lieber zuhause auf der Couch; ist entspannter und ich muss keinen Parkplatz suchen, kann trinken und essen was ich möchte. Und ganz wichtig, ich bestimme den Start selbst.
Karl-Heinz Lauterbach, Marc O‘Polo
schuhkurier feiert 77 Jahre
Da muss man erst mal zurückdenken. Also ich habe mein Taschengeld immer gespart, um mir Spielzeug von Big Jim zu kaufen. Das war sowas wie Barbie nur für Jungs. Da blinken auf einmal schöne Erinnerungen auf. Jetzt sehe ich den coolen Safari-Jeep mit den ganzen Outdoor-Zusätzen vor mir. Was hat das Spaß gemacht.
Sven Meier, Meier Lederwaren
schuhkurier feiert 77 Jahre
Wirkliche Freude bereitet mir, wenn politische Vertreter und so genannte Interessenvertreter nicht nur über, sondern mit dem Einzelhandel sprechen und wenn ich endlich wieder mehr entspannte Momente mit meiner Familie ohne den täglichen Wahnsinn erleben darf!
Karl-Georg Reindl, Reindl
schuhkurier feiert 77 Jahre
Da bin ich der falsche Ansprechpartner. Diese Frage sollen gerne Filmkritiker beantworten.Selbst dann sind solche Meinungen kontrovers zu betrachten. Dem einen gefällt der Film, dem nächsten nicht. Ich bin mit meiner Kino Filmauswahl bisher gut gefahren. Unabhängig von Kritiker-Bewertungen positiver oder negativer Art entscheide ich für mich, was gut oder weniger gut ist.
Friedrich Lüning, Apple of Eden
Ich möchte aktiver zuhören! Gegen die zunehmende Oberflächlichkeit in der Kommunikation, sei es medial, im geschäftlichen Dialog oder auch im sozialen Umfeld hilft nur eines: Wir beginnen bei uns selbst, nehmen uns Zeit, hören zu, interessieren uns für andere und deren Meinung. Das erhöht die Qualität der Gespräche, führt zu mehr Wertschätzung, zu besseren Beziehungen und auch Arbeitsergebnissen. Mein Investitionsziel 2024: Mehr Zeit und Energie in Gespräche und deren Reflexion zu stecken.
Frank Sauter, BNS
schuhkurier feiert 77 Jahre
Glück kann man nicht kaufen – aber Joghurt-Eis! Und das ist fast das gleiche! Was gibt es besseres als ein erfrischendes Joghurt-Eis, puristisch und ohne Schnickschnack? Life is like a Yoghurt ice cream, enjoy it before it melts!
Timo Schmermund, Rohde
Christiane Schroer, Unternehmerin aus Haltern am See (Foto: Schuhhaus Schämann)
Im ersten Moment hatte ich den Gedanken: Nee, eigentlich habe ich vor nichts wirklich Angst, da war ich aber noch bei den üblichen Sachen wie: Höhenangst, Klaustrophobie, Arachnophobie oder ähnlichem. Das habe ich alles nicht. Nach weiterem Nachdenken kam dann Gedanken wie: Zukunftsangst, Umsatzeinbuße, wirtschafliche Sorgen, wie geht es in der Welt weiter mit den ganzen schrecklichen Dingen, die man jeden Tag in der Presse hört. Aber auch da kann ich nicht wirklich von Angst sprechen, da man auf diese Dinge meistens selber reagieren und agieren kann. Wenn man bedenkt, was wir in den letzten fast vier Jahren aus betrieblicher Sicht alles wuppen mussten und es gut geschafft haben, dann muss ich sagen, dass ich davor nicht wirklich Angst habe – wenn es so nicht geht, muss es anders gehen. Was mir aber so richtig Angst macht, ist, das worauf ich so gar keinen Einfluss
nehmen kann – plötzliche Schicksalsschläge wie der Verlust eines geliebten Menschen. Die Sorge, dass ich meine Familie verliere oder selber so krank werde, dass ich dass, was ich gerne noch mit meinem Mann und meinen Kindern erleben möchte, nicht mehr schaffe. Das macht mir irgendwie Angst. Ein kleiner Trost ist es da immer, jeden Tag meine Mama mit ihren stolzen 95 Jahren zu sehen, die noch so fit ist. Auch sie kann auf ein erfülltes Leben mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern – und Geschäft – zurückblicken und hat wahrlich viel in ihrem Leben bewältigen müssen. Also man sieht, wenn man sich mit einer Frage wie –Wovor haben Sie Angst? auseinandersetzt und mal ein bisschen in sich geht, kommen erstaunliche Gedankengänge zu Tage. Vielen Dank, das Sie mir die Denkanstöße gegeben haben.
Christiane Schroer, Schuhhaus Schämann
Als ich im Schuhgeschäft meiner Eltern im Maxi Cosi auf der Theke stand, erwartete man vielleicht ein Wort wie „Schuh“ oder „Stiefel“. Aber mein erstes Wort war „Mama“. Genau wie bei meinem Sohn übrigens!
Bart Hooijer, Hooijer Group
Unternehmer und Sneakerhead Mischa Krewer (Foto: 43einhalb)
Ich mag es, samstags mein Auto auf Vordermann zu bringen.
Mischa Krewer, 43einhalb
schuhkurier feiert 77 Jahre
Von einem Teil meines ersten Gehaltes habe ich einen Plattenspieler und einige Platten gekauft.
Carsten Richter, Geox
schuhkurier feiert 77 Jahre
1. Mögen alle meine Lieben und meine Familie bei guter Gesundheit alt werden.
2. Ich wünschte, dass ich noch Zeit mit meinen Großeltern hätte verbringen könnte, als sie jünger waren oder noch lebten.
3. Noch 100 Wünsche!
Isabel Krol, Xsensible
schuhkurier feiert 77 Jahre
James Bond! Das hat verschiedene Gründe, ich schätze seinen Sinn für Stil, seine Abenteuerlust und natürlich auch die Spannung in seinen Filmen.
Kai Moewes, Ricosta
Ganz klar…. Monopoly! Ich habe mir extra eine Geldkassette gekauft, in die ich das Spielgeld immer hineinlegte, damit keiner sehen konnte, wie viel Geld ich noch hatte.
Ulrich Volk, Schuh Volk
schuhkurier feiert 77 Jahre
Meine Antwort auf diese Frage ist schwierig, weil ich mich ja erst vor dreieinhalb Jahren für diesen Beruf entschieden habe. Hätte man mich vor drei Jahren gefragt, hätte ich gesagt, ich will Schuhproduzentin werden, weil ich Herausforderungen mag und gerne neue Sachen lerne. Das zeigt auch mein Lebenslauf: verschiedenste Themen und Aufgaben, aus denen ich IMMER etwas lernen konnte, um bei der nächsten Aufgabe wieder auf mein bisheriges Wissen zurückgreifen zu können, obwohl manchmal im ersten Moment nicht ersichtlich ist, ob man das noch einmal brauchen kann…
Ich möchte auf jeden Fall einen Beruf, in dem ich mit Menschen zu tun hätte, und wollte früher sogar ein soziales Studium absolvieren. Aufgrund verschiedener Sachverhalte wie z.B. die Jobaussichten habe ich mich dann aber für ein BWL-Studium entschieden und kann jetzt im Unternehmertum an manchen Stellen helfen. Mein Mann und ich sind keine Gewinnmaximierer, sondern sehen auch eine soziale Verantwortung, die mit dem Erhalt der Arbeitsplätze beginnt und mit einem fairen und gerechten Verhalten gegenüber den Angestellten endet.
Sarah Schubert, Florett
schuhkurier feiert 77 Jahre
Ich wäre gern ein Top-Wissenschaftler und würde wahnsinnig gern Quantenphysik und alles andere, was für diesen Job erforderlich ist, verstehen. Vielleicht würde ich an einem Tag noch nicht einmal zur Arbeit gehen, sondern einfach nur im Park sitzen und über die Realität nachdenken.
Floris van Bommel, Floris van Bommel
schuhkurier feiert 77 Jahre
Was mich in Moment massiv auf die Palme bringt, ist, dass unser Land immer mehr der Regelwut und dem Bürokratismus erliegt. Das ist Gift für Investitionen in Innovation und Weiterentwicklung! Es schadet nicht nur dem Handel, sondern gefährdet unseren Wohlstand in Deutschland und Europa. Die Aussage „mich bringt etwas auf die Palme“ ist in den meisten Fällen sehr negativ besetzt. Für mich ist das allerdings in vielen Fällen auch meine Motivation und Eigenantrieb. Wenn ich also gerne möchte, dass etwas schneller vorankommt bzw. fertig wird und das gelingt nicht, gerate ich durchaus auf die Palme. Ansonsten müssten Sie meine Frau und meine beiden Söhne fragen.
Tobias Eichmeier, ANWR Group
schuhkurier feiert 77 Jahre
Ich bin jetzt anscheinend in einem Alter, in dem man keine neue Musik mehr sucht. Umso stärker ist die Wirkung von Stücken, die mich an besonders emotionale Momente erinnern und mich wirklich aus der Reserve locken. Free Bird von Lynyrd Skynyrd zum Beispiel. Oder Hotel California von den Eagles. Ohne die richtige Musik komme ich eigentlich gar nicht klar!
Selim Say, Jack Wolfskin
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Als Verantwortlicher für den Sneaker- spezialisten-Bereich bei der Sport 2000 fallen mir natürlich zwei Tiere als erstes ein. Das wäre einmal der Bär, auf finnisch Karhu, oder der Puma, da die beiden Tiere die markenseitig als Logos eingesetzt werden. Mit beidem könnte ich in einem zweiten „Tierleben“ sehr gut leben.
Marc Scheiner, Sport 2000
Jochen Schüttler, Shopfair24
Als Unternehmer ziehe ich mich gerne ins Fitnessstudio zurück, zum einen sind Körper und Geist das eigene Kapital und zum anderen schalte ich dort meine Gedanken ab und komme zur Ruhe.
Jochen Schüttler, Shopfair