30% waren internationale Besucher, was ebenfalls einem Zuwachs entspricht. Sie kamen aus 80 Ländern. „Die A+A hat ihre Position als international führende Messe- und Kongressveranstaltung für sichere und gesunde Arbeit mit neuen Topwerten auf der Aussteller- und Besucherseite einmal mehr bestätigt. Über Europa hinaus setzt sie Impulse für den Markt und die politische Diskussion. Diesbezüglich waren auch die zahlreichen Aktivitäten rund um das diesjährige Partnerland Südkorea hilfreich“, erklärte Joachim Schäfer, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf.
Viel Beachtung fand der Besuch von Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, am Eröffnungstag. Im Hinblick auf die sich wandelnde Arbeitswelt unterstrich sie in ihrer Rede zur A+A 2015 die Bedeutung von Prävention, gefragt sei ein Flexibilisierungskompromiss: „Wenn wir über die Arbeit der Zukunft sprechen, müssen wir den Arbeitsschutz immer mitdenken. Die Digitalisierung der Arbeitswelt bietet viele Chancen. Unternehmen können Produktivitätssteigerungen erreichen, Beschäftigte bessere Arbeitsbedingungen und flexiblere Arbeitszeiten. Gleichzeitig gibt es aber auch Risiken. Leistungsverdichtung, Zeitdruck, Reizüberflutung oder ständige Verfügbarkeit können zu psychischen Belastungen führen.“ Das ökonomische Potenzial von Prävention müsse auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in den Betrieben zur Bindung qualifizierter Fachkräfte voll ausgeschöpft werden, so Andrea Nahles weiter. Gute Arbeit sei kein „nationaler Luxus“, sondern müsse weltweit vorangetrieben werden.
Einen ausführlichen Bericht von der A+A lesen Sie in steptechnik Ausgabe 6/2015.