Negative Währungseffekte, unerwartete, kurzfristigge Auslieferungsengpässe in Russland/GUS sowie Maßnahmen zur Bereinigung der Vorräte im weltweiten Golfmarkt seien ausschlaggebend für die niedrigen Umsätze und Gewinne gewesen.
Im dritten Quartal 2013 verzeichnete das Unternehmen aus Herzogenaurach einen Umsatzrückgang von 7% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und kommt auf knapp 3,9 Mrd. Euro. Währungsbereinigt blieb der Umsatz stabil. Nach Regionen betrachtet verringerte sich der währungsbereinigte Umsatz in Westeuropa um 6%. Hauptgründen seien die hohen Vorjahreszahlen im Zusammenhang mit dem Hineinverkauf von Produkten rund um die Olympischen Spiele 2012 in London sowie das nach wie vor schwierige gesamtwirtschaftliche Umfeld in der Region gewesen, heißt es. Der Umsatz in den Europäischen Schwellenländern lag aufgrund von Wachstum in den meisten Ländern der Region währungsbereinigt um 2% über dem Vorjahresniveau. In Nordamerika verringerte sich der Umsatz auf währungsbereinigter Basis um 5%. In China lag der währungsbereinigte Konzernumsatz infolge der anhaltenden Dynamik in allen Vertriebskanälen um 9% über dem Vorjahresniveau. In den anderen Märkten stieg der währungsbereinigte Umsatz dank der Zuwächse in den meisten wichtigen Märkten der Region um 4%. In Lateinamerika legte der währunsgbereinigte Umsatz mit deutlichen Zuwächsen in allen wichtigen Märkten um 12%, gibt Adidas bekannt.
Die Bruttomarge des Konzerns verbesserte sich nach Unternehmensangaben im dritten Quartal 2013 um 1,9 Prozentpunkte auf 49,3% (2012: 47,4%). Verantwortlich hierfür seien ein besserer Preis- und Produktmix, eine günstigere regionale Umsatzverteilung sowie ein höherer Anteil von Einzelhandelsumsätzen gewesen.
Das operative Ergebnis nahm um 6% auf 463 Mio. Euro ab (2012: 494 Mio. Euro), das Nettoergebnis sank um 8% auf 316 Mio. Euro (2012: 344 Mio. Euro). An der im September gesenkten Prognose hält Adidas fest. “Wir haben schnell und entschlossen Maßnahmen zur Bewältigung der Herausforderungen im dritten Quartal ergriffen. Dies wird uns wieder auf Wachstumskurs bringen”, sagt Konzernchef Herbert Hainer.
Für 2013 erwartet der Dax-Konzern einen Nettogewinn von 820 bis 850 Mio. Euro. Die operative Marge im Jahr 2013 wird dem Unternehmen nach voraussichtlich 8,5% erreichen.