Im Wholesale-Bereich gab es einen Umsatzanstieg von 18%. Der eigene Einzelhandel verzeichnete einen Anstieg um 13%, getrieben durch zweistelliges Wachstum auf vergleichbarer Basis in den eigenen Einzelhandelsgeschäften des Unternehmens. Im E‑Commerce ging der Umsatz um 3% zurück, was laut Adidas ausschließlich auf das beendete Yeezy-Geschäft zurückzuführen ist. Ohne die Berücksichtigung von Yeezy im Vorjahresquartal stieg der E-Commerce-Umsatz im ersten Quartal um 18% und trug stark zum Wachstum des D2C-Geschäfts um 15% bei. Nach Regionen aufgeteilt nahm der währungsbereinigte Umsatz in Lateinamerika (+26%) und den Emerging Markets (+23%) besonders stark zu. In Europa (+14%), China (+13%) und Japan/Südkorea (+13%) gab es ebenso zweistelliges Wachstum. In Nordamerika stieg der Umsatz nur um 3%, auch hier ist der Wert stark durch das Yeezy-Geschäft geprägt. Ohne Berücksichtigung des Yeezy-Geschäfts stieg der Nordamerika-Umsatz um 13%.
Für das Jahr 2025 wurde eine währungsbereinigtes Umsatzplus des Unternehmens im hohen einstelligen Prozentbereich prognostiziert. Das Unternehmen erwartete außerdem eine Verbesserung des Betriebsergebnisses auf einen Wert zwischen 1,7 Mrd. Euro und 1,8 Mrd. Euro. Seit dem Aufstellen dieser Prognose haben die makroökonomischen Risiken aufgrund der US-Zollpolitik signifikant zugenommen, erklärt das Unternehmen. Adidas bestätigt die Prognose, hat jedoch die Spanne der möglichen Ergebnisse vergrößert. Sie umfasst nun sowohl Verbesserungspotenzial, das die stärker als erwarteten Ergebnisse des ersten Quartals widerspiegelt, als auch Abwärtsrisiken angesichts der erhöhten Unsicherheit im Zusammenhang mit potenziellen direkten und indirekten Auswirkungen der höheren US-Zölle. Vorstandsvorsitzender Bjørn Gulden kommentiert: „In einer ’normalen Welt‘ hätten wir mit diesem starken Quartal, dem soliden Auftragsbestand und der insgesamt sehr positiven Stimmung gegenüber Adidas unseren Ausblick für das Gesamtjahr sowohl für den Umsatz als auch für das Betriebsergebnis angehoben. Die Unsicherheit hinsichtlich der US-Zölle verhindert das im Moment.“