Am 6. September verstarb der 1936 geborene Schuhhändler Adolf Kauffmann im Alter von 85 Jahren. Mit 18 Jahren musste er 1954 nach dem plötzlichen Tod seines Vaters Wilhelm Kauffmann die Verantwortung über das von ihm gegründete Schuhhaus Schuh Kauffmann in Bopfingen übernehmen.
1994 entschied sich Adolf Kauffmann dafür, sich mit Schuh Kauffmann auf Qualitätsschuhe in Übergrößen zu spezialisieren und positionierte sich in einer Nische, die damals noch kaum jemand besetzte. Kundinnen und Kunden aus dem ganzen Land fuhren in die württembergische Kleinstadt Bopfingen, um beim „König der Übergrößen“ einzukaufen, wie er seitdem auch genannt wurde. Später kamen auch Schuhe in Untergrößen ins Sortiment. 1999 ging das Unternehmen als eines der ersten Schuhhäuser in Deutschland online. 2016, nach 62 Jahren an der Spitze von Schuh Kauffmann schied er als geschäftsführender Gesellschafter aus dem Unternehmen aus. Neben dem Stammhaus in Bopfingen gibt es heute noch sechs Filialen in Aalen, Berlin, Hamburg, Mannheim, Nördlingen und Plauen.