Wie das US-amerikanische Fachmedium Footwear News (FN) berichtet, waren die Einzelhandelsumsätze in den USA im März positiv – dies bezog sich allerdings nicht auf die Kaufhäuser. Sie verzeichneten einen saisonbereinigten Rückgang von 0,3% gegenüber dem Februar. Der gesamte US-amerikanische Einzelhandelsumsatz stieg um 1,4% auf 734,9 Mrd. Dollar (646,57 Mrd. Euro). Das hat aus Expertensicht vor allem damit zu tun, dass Verbraucherinnen und Verbraucher steigende Preise durch die US-Zölle erwarten. Allein Automobilhändler, die vorrangig deutsche oder europäische Fabrikate führen, spüren derzeit eine deutlich stärkere Nachfrage: Die Umsätze dieser Sparte stiegen um 5,3%. Auch der Sportartikelhandel legte mit einem Plus von 2,4% ordentlich zu.
Während der gesamte Einzelhandel in den ersten drei Monaten des Jahres ein Plus von 2,8% erreichte, sanken die Umsätze der Kaufhäuser und Department-Stores in diesem Zeitraum allerdings um 4%.
Shopping-Destinationen wie Macy’s, Kohl’s und Saks sind schon seit längerem mit Herausforderungen konfrontiert. So wird Macy’s über einen Zeitraum von drei Jahren insgesamt rund 150 Standorte schließen. Die Umsätze des Unternehmens sanken im vergangenen Jahr um 3,5% auf 22,3 Mrd. US-Dollar. Kohls verzeichnete im selben Jahr einen Umsatzrückgang um 7,2%.