Die ANWR Group wächst auf ein Volumen von über 8 Mrd. Euro: Mit diesem Rekordergebnis schließt die Verbundgruppe aus Mainhausen das Geschäftsjahr 2014 ab. Wie die ANWR Group weiter mitteilt, erreichten die Handelskooperationen ANWR, Garant, Rexor, Quick Schuh, Goldkrone und Sport 2000 sowie die Finanzinstitute DZB Bank und Aktivbank dabei 400 Mio. Euro Geschäftsvolumen mehr als im Vorjahr, insgesamt 8,2 Mrd. Euro.
Dabei entwickelten sich laut ANWR alle Unternehmensbereiche positiv: Die in den Branchen Schuhe, Sport und Lederwaren tätigen Handelskooperationen der ANWR Group steigerten das Abrechnungsvolumen auf knapp 2,6 Mrd. Euro – ein Plus von 6,2% gegenüber dem Vorjahr. Auch 2014 erbrachte der Bereich Schuhe den größten Umsatz mit einem Volumen von 1,7 Mrd. Euro und einem Plus von 5,1%. Noch positiver hätten sich die Bestellungen für Sportartikel mit einem Plus von 8,4% auf gesamt 844 Mio. Euro entwickelt. Mit einem leichten Anstieg auf 85 Mio. Euro schloss der Bereich Lederwaren das Geschäftsjahr. Rund 6.000 selbstständige Fachhändler mit 10.000 Fachgeschäften in zahlreichen Ländern Europas sind den Handelskooperationen der ANWR Group angeschlossen.
“2014 war in vielerlei Hinsicht für unsere Händler, aber auch die ANWR Group ein spannendes und erfolgreiches Jahr. Das Ordercenter O1 erweist sich schon jetzt als gute Investition: In unseren Messeräumen und mit den neuen Messeterminen können wir unseren Anspruch als führender Händlerverbund umfassend einlösen: Händlern zum optimalen Zeitpunkt in einer perfekten Umgebung ideale Order- und Einkaufsmöglichkeiten zu bieten. Unser Fokus für 2015 gilt jetzt ganz gezielt der Erhöhung der Kundenfrequenz für unsere Händler”, so Günter Althaus, Vorstandsvorsitzender der ANWR Group.
Auch 2015 will die ANWR Group nach eigenen Angaben wachsen, den stationären Handel stärken und Branchenkonzentration weiter verhindern. Ein wichtiger Schritt dazu sei die Übernahme von Schuh Mücke im vergangenen Jahr und die Neueröffnung des Standortes Rödenthal gewesen, die mit einem flächenbereinigten Umsatzplus von 10% in die Jahresbilanz eingezahlt habe. Für Wachstum im stationären Handel sollen auch noch mehr und attraktivere Marketing-Angebote sorgen, die insbesondere auch kleineren Händlern den Einstieg in den Multi-Channel-Handel ermöglichen sollen.