Zur eintägigen ’ANWR now‘, die erstmals am 13. Oktober auf dem ANWR-Campus stattfinden wird, werden 100 Marken erwartet. Im Fokus sollen die Nachorder aktueller Saisonware sowie abgerundete Kollektionen für die nächste Saison stehen. Die Fashion Days/Scala sollen künftig nur noch zweitägig stattfinden.
Dem Handel will man mit der Messe die Möglichkeit geben, mit größerer Sicherheit hinsichtlich der Trends seine Order nah am Verkauf abzuschließen. Die Industrie könne zudem ausgereifte Kollektionen präsentieren, heißt es seitens der Verbundgruppe. „Damit ist das neue Angebot ein Gewinn für Handel und Industrie gleichermaßen“, betont ANWR Vorstand Fritz Terbuyken.
Die ’now!‘ soll künftig Mitte April und Mitte Oktober stattfinden und ist damit nach aktuellem Stand die letzte Messe im europäischen Saisonkalender der Schuhmessen. Nach der ANWR First Order im August und den künftig zweitägigen Fashion Days im September schließt sich die ANWR now! im Oktober an.
Gegebenenfalls werde die Messeplanung der Verbundgruppe mit Blick auf 2016 noch angepasst, so eine Sprecherin gegenüber schuhkurier.
In kurzer Zeit und in enger Abstimmung mit dem Mitglieder-Beirat der ANWR Schuh und den Industriepartnern wurde laut ANWR das Konzept der ’now!‘ von Albert Mayer entwickelt, der als Bereichsleiter für die inhaltliche Ausgestaltung der ANWR Messen verantwortlich ist. Schwerpunkte sollen die Nachorder aktueller und schnell lieferbarer Saisonware sowie abgerundete Kollektionen für die nächste Saison sein.
Terbuyken und Mayer rechnen zunächst damit, die ’ANWR now!‘ an einem Tag in zwei Messehallen mit rund 100 Marken anzubieten. Der Schwerpunkt der Aussteller soll bei Industriepartnern aus Italien, Spanien Portugal und den Niederlanden liegen.