Auf dem anwr Campus in Mainhausen herrschte gute Stimmung. Dafür sorgte sich zuletzt die Umsatzentwicklung der Mitglieder. Per Ende Juli 2018 lagen die Assimisten nach eigenen Angaben gleichauf zum Vorjahreszeitraum. „Bei der derzeitig schwierigen Marktsituation ist das ein Ergebnis, das nicht nur den Assimisten in seiner Kollektionswahl und seinem Mix aus Eigen- und Fremdmarken bestätigt, sondern auch den Erfolg und die Bedeutung der begleitenden 360 Grad Marketingaktivitäten unterstreicht“, sagte Angelika Knobloch, Marketing- und Einkaufsleitung Assima.
Die Assima stellte ihre Eigenmarken-Kollektionen für F/S 2019 in einer neuen Halle vor. Als starkes Thema wird der Athleisure Trend hervorgehoben, der bei der Marke Loubs mit intensiven Neonfarben und Netz gespielt wird. Ebenso wichtig sind aber feminine Themen, die zart und verspielt daherkommen. Im Rahmen der 360 Grad Ausrichtung werden Online- und Offline-Aktivitäten vernetzt und zielen auch auf eine Frequenzsteigerung ab. Im Mittelpunkt des Marketingauftrittes stand der Sommerprospekt mit einem Angebotsmix aus starken Marken wie Samsonite und Travelite sowie renditestarken Eigenmarkenprodukten. Dieses Instrument soll gezielt das Segment Reisegepäck als immer stärkeren Umsatzträger unterstützen. „Der Fachhändler ist Spezialist, wenn es um Reisegepäck geht. Er ist geschult und spielt das Thema auf großer Fläche. Diese Kompetenz muss kommuniziert und transportiert, das Segment ausgebaut werden“, so Angelika Knobloch.
Assima: Vielfältige Online-Aktivitäten
Victor de la Cruz, Online-Projektleiter Assima, gab einen Überblick über die Aktivitäten und nächsten Schritte im Bereich Online. Neben der Weiterentwicklung des Webauftritts für die Assima Händler kündigte er den Relaunch der Verbund-Internetseite in Kürze an. Durch die Verknüpfung des von der Assima entwickelten Product Information Systems (PIM) mit den gängigen Warenwirtschaftssystemen könne die Produktvielfalt des Händlers im Netz dargestellt werden. Der Verbraucher nehme diese Funktion sehr gut an, so dass die Händler künftig alle Marken online abbilden wollten. Für eine attraktive Darstellung sei die Industrie gefordert, Bild- und Textdaten in besserer Qualität und in regelmäßigeren Zyklen zu liefern, um sich nicht à la longue einen Wettbewerbsnachteil zu erleiden.
Assima-Prokurist Dimitrios Ioannidis zeigte die Vorteile des BTE Clearing Centers auf. Der Händler könne vor allem durch die Arbeit mit EDI Zeit sparen und seine Abläufe optimieren.
Die „Ordertage Mainhausen“ als nächste Veranstaltung finden am 9. und 10. Januar 2019 in sechs Hallen mit mehr als 80 Marken statt (www.ordertage-mainhausen.com).