Ein strukturell veränderter Fuß auf dünner Sohle führt zu Problemen
Bevor der Fuß mit dünnen Sohlen eine zusätzliche Belastung auf Asphalt und Pflasterstein erfährt, müssen erst einmal etwaige strukturelle Veränderungen zurückgeführt werden, sonst drohen schmerzhafte Druckpunkte im Ballenbereich. Das kann auch der so genannte „Ballengang“ nicht verhindern, den einige Hersteller von Barfußschuhen in eigens ins Leben gerufenen Kursen als natürliche Gangart des Menschen propagieren – bis heute übrigens ohne wissenschaftlichen Beleg.
Was diese Hersteller hingegen (aus ästhetischen Gründen) weitestgehend missachten oder erst in nachgelagerter Priorität erwähnen, ist die Zehenfreiheit. Erst sie ermöglicht dem großen Zeh, über die Zeit wieder in seine natürlich gerade Position zurückzukehren und dadurch als notwendiger Anker und Stabilisator für den Fuß zu fungieren.
Negative Auswirkungen für das Tragen von Schuhen mit Zehenfreiheit sind nirgendwo vermerkt. Für dünne Sohlen gibt es einige. Im Sinne unserer Kunden sollten wir vermeintliche Gesundheitstrends daher kritisch hinterfragen, statt sie ungeprüft zu vermarkten.