Die weltweiten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (F&E) für beide Geschäfte werden in Shanghai/China angesiedelt. „Wir möchten weiterhin der bevorzugte Partner für zuverlässige und innovative chemische Lösungen in dieser Branche sein“, sagte François Desné, Senior Vice President der globalen Geschäftseinheit Leder- und Textilchemikalien der BASF. „Wir richten unser Geschäft jetzt neu aus, um uns langfristig in einem sich schnell verändernden Markt behaupten zu können.“ Um in profitablen und wertschöpfenden Anwendungen zu wachsen, wird BASF das Geschäft sowohl regional fokussieren als auch die Innovationsaktivitäten bündeln. Das Geschäft mit Lederchemikalien wird auf Schlüsseltechnologien für Automobil- und Premiumleder konzentriert. Das Geschäft mit Textilchemikalien soll auf wertschöpfende Stufen bei der Textilproduktion wie zum Beispiel Textilveredelung, Textildruck und Lösungen für die Herstellung von Textilien im Premiumsegment ausgerichtet werden.
Asien, und insbesondere China, hat sich zum zentralen Wachstumsmarkt für beide Geschäfte entwickelt. Daher sei der Aufbau eines globalen F&E-Zentrums für Leder- und Textilchemikalien in Shanghai ein wichtiger strategischer Schritt. Die Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen für Leder- und Textilchemikalien werden innerhalb des BASF Innovation Campus in Shanghai angesiedelt und damit Teil des Forschungs- und Innovationsverbunds der BASF. Das ermöglicht eine integrierte, übergreifende Forschung in Chemie und Anwendungstechnik mit dem Ziel, die besten Lösungen für den Markt zu entwickeln. Um die Wachstumsregionen zu unterstützen und die Märkte effizient bearbeiten zu können, wird die Organisation neu ausgerichtet. Im Zuge der Maßnahmen werden weltweit etwa 65 Stellen abgebaut, davon 29 in Ludwigshafen. Zur Unterstützung des erwarteten Wachstums, beispielsweise in China, Indien und der Türkei, werden circa 23 Positionen aufgebaut. BASF geht davon aus, die geplanten Maßnahmen bis Ende 2014 abzuschließen.