„Kaum ein anderes Segment reagiert so wenig auf Trends und Lifestyle-Gefühle wie die Outdoor-Branche,“ sagt Bergmensch-Geschäftsführer Felix Keser. „Viele der Artikel muten einfach altbacken an. Dabei ist Bergwandern so trendig und angesagt wie nie zuvor. Es braucht Produkte, die diesem Lifestyle auch entsprechen und nicht einfach nur funktionell sind.“
Seit der Corona-Pandemie sind laut Bergmensch Outdoor-Aktivitäten in den Bergen einer der Trends schlechthin – mit zweistelligen Wachstumsraten.
Vor dieser Kulisse wollen die Gründer des Unternehmens laut eigenen Angaben die Branche mit mehr Zeitgeist beseelen: mit zeitgemäßen Funktionsartikeln, Organic Shirts und passendem Bergschmuck. Die Produktion verfolge dabei einen Nachhaltigkeitsgedanken. So würden alle Artikel so umweltbewusst wie möglich produziert, erklärt das Unternehmen. Für die Shirts beziehe man 100%ige Bio-Baumwolle aus Europa. Die in Deutschland hergestellten Stirnbänder seien ein Ocean-Upcycling und aus recyceltem Meeresplastik gefertigt. Der hochwertige Schmuck werde im Allgäu produziert.
„Wir wollen Mensch und Natur so gut es geht miteinander verbinden. Menschen, mit einer Leidenschaft für die Berge und für die Schönheit der Natur“, so Felix Keser. „Die Kraft, die wir in der Natur finden und die Zeit, die wir ganz bewusst offline verbringen, war für uns alle noch nie so wichtig.“
Keser und sein Geschäftspartner Dominik starteten ihre gemeinsame berufliche Laufbahn mit bedruckten T-Shirts. 2019 fiel der Startschuss für das neue Label Bergmensch. Bereits im ersten vollen Geschäftsjahr verbuchten die beiden einen Umsatz von über 5 Mio. Euro.