Am Anfang waren die Mokassins. Dieser Schuhtyp – Kreppsohle, verrundeter Leisten und die typische Naht auf dem Blatt – war die Antwort von Firmengründer Günter Bauer auf die erste Krise der deutschen Schuhindustrie. Das war Anfang der 60er-Jahre; die Lugina Schuhfabrik war gerade erst eröffnet worden. Mit Mokassins für Damen, Herren und Kinder startete das Unternehmen seine Erfolgsstory und bediente die damals steigende Nachfrage nach komfortablen, lässigen Schuhen. Die Kinderschuhe wurden nach einiger Zeit eingestellt. Mit bequemen, zeitgemäßen Damen- und Herrenschuhen fand das Unternehmen seinen Platz im Markt.
1986 übernahm mit Willehad Bauer die zweite Generation den Staffelstab bei Lugina. Der älteste Sohn musste mit 31 Jahren die volle Verantwortung übernehmen, nachdem sein Vater gestorben war. Der junge Mann entschied sich, mit Waldläufer zu wachsen. Und er setzte dieses Vorhaben konsequent in die Tat um. Sein Motto: Gas geben. Denn Bremsen sei leichter als anschieben.
Mit einem marktgerechten Preis-/Leistungsverhältnis und einem Schwerpunkt auf Komfort hat Waldläufer heute einen festen Platz in den Sortimenten des Handels, und das längst nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Zu den begeisterten Kunden gehören Verbraucher in Kanada, Ecuador, Japan, Australien und Neuseeland.
Inzwischen ist die dritte Generation im Unternehmen am Ruder. Günther Bauer, Sohn des Senior-Chefs, ist angetreten, den Erfolgskurs der Lugina Schuhfabrik fortzusetzen. Mit komfortablen, sportiven Schuhen, die modischen Fabrikaten in nichts nachstehen.
Der schuhkurier-Jury war neben der hochwertigen Ausstattung von Waldläufer-Schuhen auch wichtig, dass die Marke Trends gekonnt aufgreift, ohne diesen den bewährten Komfort zu opfern. Auch die Treue zum Fachhandel wurde von der Jury ausdrücklich hervorgehoben.