Der Verband rechnet mit Gesamtumsatz in Höhe von rund 48 Mrd. Euro. Im Zeitraum von Juli 2013 bis September 2013 erzielte die Branche der Online- und Versandhändler laut BVH einen Umsatz von 11,646 Mrd. Euro (vgl. 3. Quartal 2012: 9,190 Mrd. Euro). Das entspricht einem Plus von 26,7% zum Zeitraum des Vorjahres.
Davon wurden 9,711 Mrd. Euro mit einem Anteil von 83,4% durch den E-Commerce erzielt (vgl. 3. Quartal 2012: 6,745 Mrd. Euro – Anteil von 73,4%). Auch hier liegt ein eindeutiges Plus in Höhe von 44% zum Vorjahreszeitraum vor. Mit großem Abstand umsatzstärkste Warengruppe ist Bekleidung/Textilien/Schuhe mit einem Umsatz in Höhe von 3,9 Mrd. Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es 3,2 Mrd. Euro.
Ausgehend von den Umsatzzahlen des interaktiven Handels der vergangenen neun Monate und der Erfahrung, dass sich im vierten Quartal der durchschnittliche Umsatz durch das Weihnachtsgeschäft mindestens um 20% steigert, rechnet der BVH für das Gesamtjahr nun mit einem Gesamtumsatz mit Waren von rund 48 Mrd. Euro. Dies würde ein Wachstum in Höhe von 22,2% im Vergleich zum Jahr 2012 bedeuten. Ursprünglich war der Verband für das Jahr 2013 von einem Umsatz mit Waren von 43,5 Mrd. Euro (+10,6% zum Jahr 2012) ausgegangen. Der reine E-Commerce-Anteil mit Waren wird nach aktuellen Hochrechnungen bei 39,8 Mrd. Euro (+44,2% zum Jahr 2012) liegen und entspricht damit einem Anteil von rund 83% am gesamten Umsatz des Interaktiven Handels.