Auf dem Programm des eintägigen Seminarprgramms, das von CADS – Cooperation at DSI – am 30. September 2014 in Italien durchgeführt wurde, standen u.a. die Themen REACH, Chrom VI, Azo-Farben, Phänole und Biozide. Auf besonders großes Interesse soll die von CADS herausgegebene „RSL“ (Restricted Substances List) gestoßen sein. Die Referentinnen Anne Bonhoff und Elisa Gavazza wiesen die Teilnehmer aus der Schuh- und Lederwarenindustrie darauf hin, dass ein nicht unbeträchtlicher Teil der CADS Mitglieder sogar noch strengere Anforderungen an seine Zulieferer stelle als die RSL verlangt.
Mit dem Seminar in Italien setzt CADS einen weiteren wichtigen Meilenstein im Engagement zur Vermeidung von riskanten Stoffen bei der Schuh- und Lederwarenproduktion. Die starke Beteiligung habe zudem gezeigt, dass immer mehr Unternehmen die dringende Notwendigkeit erkannt haben, sich für eine schadstofffreie und menschenwürdige Produktion einzusetzen. DSI Geschäftsführer Manfred Junkert ist überzeugt: „Durch die Veranstaltung von Seminaren und Workshops im Ausland gelingt es, unsere Schlagkraft auch auf internationalem Terrain erhöhen und mehr Sensibilität bei der Verarbeitung schadstofffreier Materialien zu generieren.“ Derzeit zählt die unter dem Dach des Deutschen Schuhinstituts agierenden Kooperation CADS rund 70 namhafte Unternehmen aus den Bereichen Industrie und Handel zu ihren Mitgliedern.