Der Outdoor-Hersteller Jack Wolfskin hat bekannt gegeben, dass seine Gesellschafter, darunter Gesellschaften der Bain Capital Credit Gruppe, H.I.G. Bayside Capital und CQS, einen Vertrag zum Verkauf des Unternehmens mit der Callaway Golf Company geschlossen wurde. Die endgültige Übernahme werde voraussichtlich im ersten Quartal 2019 unter Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörden und anderer üblicher Abschlussbedingungen abgeschlossen werden.
Jack Wolfskin ist seit 2017 die dritte Firmenübernahme von Callaway und die größte Akquisition im Premium-Active-Lifestyle-Bereich, heißt es von Jack Wolfskin. Der Verkaufspreis betrage 418 Mio. Euro oder rund 476 Mio. US-Dollar bei einem Wechselkurs von 1.140 Euro zum US-Dollar vorbehaltlich bestimmter Kaufpreisanpassungen.
„Wir freuen uns auch sehr, mit dem großartigen Führungsteam von Jack Wolfskin unter der Leitung von CEO Melody Harris-Jensbach zusammenzuarbeiten, um das Wachstumspotenzial dieser Marke zu maximieren“, erklärt Chip Brewer, President und CEO von Callaway. Zufrieden zeigte sich auch Melody Harris-Jensbach, CEO von Jack Wolfskin: „Wir sind begeistert, Teil des wachsenden Portfolios aus Premium-Active-Lifestyle-Marken von Callaway zu werden. Callaway hat über mehrere Jahre bewiesen, dass es ein großartiger Innovator ist und Marken aufbauen kann. Wir freuen uns darauf, unsere eigene Produktkompetenz in die Callaway Gruppe einzubringen. Wir sehen, dass Callaway in die Marken investiert, die sie übernehmen und freuen uns deshalb auf die zukünftige Zusammenarbeit. Die Transaktion ist ein wichtiger Schritt für unsere Marke und wir sind sehr froh, mit Callaway einen strategischen und langfristigen Eigentümer zu bekommen.“
Im Geschäftsjahr 2018 generierte die Jack Wolfskin Gruppe einen Umsatz von 334 Mio. Euro und erhöhte sein bereinigtes EBITDA um fast ein Fünftel auf rund 42,1 Mio. Euro.