Im Zeitraum Januar bis März stieg der Umsatz von CCC um 23,8% auf 120,9 Mio. Euro. Zugleich verzeichnete der Filialist jedoch ein Minus in Höhe von 4 Mio. Euro. Piotr Nowjalis, Vice President von CCC, führte den Verlust auf ein schwieriges Geschäft im März sowie u.a. gestiegene Marketing-Ausgaben und Wechselkursschwankungen zurück.
Per Ende März betriebt CCC insgesamt 792 Stores. In Deutschland waren es 58 Geschäfte, in Österreich 30. Beide Märkte stehen auch weiterhin im Zentrum der Expansionspläne von CCC. So sollen hier im Jahr 2016 flächenbereinigte Umsatzzuwächse in Höhe von 15% bzw. 10% erzielt werden. In diesem Zusammenhang kündigte Piotr Nowjalis einen Strategiewechsel in der Expansion an. So habe man in der Vergangenheit vor allem Stores in Shopping-Centern eröffnet. Künftig werde man verstärkt nach guten Innenstadt-Lagen suchen. Darüber hinaus plane man die Eröffnung weiterer Flagship-Stores nach dem Vorbild des Geschäfts am Alexanderplatz in Berlin. Dieser erziele gute Umsätze und sei profitabel, so Nowjalis. Für 2017 kündigte er zudem ein breit angelegte Werbekampagne an.
Ein weiterer Fokus liegt auf dem E-Commerce-Geschäft. So hat CCC im ersten Quartal die Übernahme des polnischen Onlinehändlers Eobuwie abgeschlossen. Dieser soll zum größten Onlineshop in Mittel- und Osteuopa aufgebaut werden.