Der Schöpfer von Gero Mure heißt Claus Seppel. Gemeinsam mit seinem Sohn Alexander führt er das Familienunternehmen. Großen Wert legt er auf Verantwortungsbewusstsein: „Bei uns gilt ein Wort.“ Modische, hochwertige Schuhe und ein offensichtliches Händchen für das Detail zeichnen das Sortiment der Gero Mure-Geschäfte in Mannheim und Umgebung aus.
schuhkurier: Herr Seppel, warum treten Sie nicht als ’Schuhhaus Seppel‘ auf – warum Gero Mure?
Claus Seppel: Wir haben den Namen Gero Mure vor 20 Jahren entwickelt und schützen lassen. Wir wollten einen Namen haben, der neutral ist, gut lesbar und eingängig. Ziel war es, unabhängig zu sein von Marken, die nun einmal kommen und gehen. Gero Mure ist unsere Marke, die wir kraftvoll bewerben.
sk: Wie würden Sie Ihre unternehmerische Philosophie beschreiben?
Claus Seppel: Zunächst einmal: Wir haften als Eingetragener Kaufmann und legen sehr großen Wert auf eine partnerschaftliche, faire Zusammenarbeit. Das handhaben wir so mit unseren Kollegen und auch mit der Industrie. Zu schaffen macht uns, wenn das Gleichgewicht im Markt außer Kraft gesetzt wird. Wir erleben es in letzter Zeit häufiger, dass schwache Marktteilnehmer etwa durch politische Entscheidungen unterstützt werden – und die starken, gut aufgestellten Unternehmen werden dadurch geschwächt. Das ist eine Entwicklung, die wir nicht gutheißen können. Freier Markt heißt freier Markt.
sk: Gerade weil Ihr Sortiment einzigartig ist, könnten Sie doch Ihren Kunden mit einem eigenen Onlineshop einen zusätzlichen Service bieten…
Alexander Seppel: Das machen wir dann, wenn Sie uns drei Beispiele nennen, bei denen ein Onlineshop wirtschaftlich funktioniert. Nein, wir gehen unseren Weg: Entweder kauft man unsere Schuhe in unseren Geschäften – oder man kauft sie nicht.
Das vollständige Interview sowie ein ausführliches Porträt über das Konzept Gero Mure lesen Sie in schuhkurier Ausgabe 30/2014.