Die Aktien von Deckers Brands, dem Mutterkonzern der Marken Hoka und Ugg, sind am 22. Mai nachbörslich um knapp 14% gefallen. Wie das US-amerikanische Fachmedium Footwear News berichtet, reagierte der Markt auf eine vorsichtige Quartalsprognose – ausgelöst durch Unsicherheiten im Zusammenhang mit möglichen neuen Zöllen unter einer künftigen Trump-Regierung.
Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2025 stieg der Nettoumsatz um 6,5% auf 1,02 Mrd. US-Dollar (ca. 939 Mio. Euro), nach 959,76 Mio. US-Dollar (ca. 882 Mio. Euro) im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn lag bei 151,41 Mio. US-Dollar (ca. 139 Mio. Euro), entsprechend 1,00 US-Dollar pro Aktie.
Besonders stark zeigte sich erneut Hoka mit einem Quartalsumsatz von 586,1 Mio. US-Dollar (ca. 540 Mio. Euro), ein Plus von 10%. Ugg legte um 3,6% auf 374,3 Mio. US-Dollar (ca. 345 Mio. Euro) zu.
Im Gesamtjahr 2025 erzielte Deckers einen Umsatz von 4,99 Mrd. US-Dollar (ca. 4,6 Mrd. Euro), ein Anstieg von 16,3%. Der Jahresgewinn belief sich auf 966,09 Mio. US-Dollar (ca. 888 Mio. Euro). Hoka war mit 2,23 Mrd. US-Dollar (ca. 2,05 Mrd. Euro) und einem Plus von 23,6% weiterhin Wachstumstreiber. Ugg erreichte 2,53 Mrd. US-Dollar (ca. 2,33 Mrd. Euro), ein Zuwachs von 13,1%.
Der Umsatz im Großhandel legte um 17,4% auf 2,86 Mrd. US-Dollar (ca. 2,63 Mrd. Euro) zu, im Direktvertrieb um 14,8% auf 2,13 Mrd. US-Dollar (ca. 1,96 Mrd. Euro).
Trotz dieser positiven Zahlen dämpfte das Unternehmen die Erwartungen für das erste Quartal 2026. Der erwartete Umsatz liegt bei 890 bis 910 Mio. US-Dollar (ca. 820 bis 840 Mio. Euro), der Gewinn je Aktie bei 62 bis 67 Cent. Analysten hatten mehr erwartet. Eine Jahresprognose für 2026 wurde aufgrund „makroökonomischer Unsicherheit in der globalen Handelspolitik“ nicht abgegeben.