Im dritten Quartal des Fiskaljahres 2024 konnte der Markenkonzern Deckers seine Umsätze kräftig steigern: Mit einem Anstieg von 16% liegt der Quartalsumsatz damit bei 1,5 Mrd. US-Dollar (ca. 1,3 Mrd. Euro). Der Gewinn pro Aktie erhöhte sich sogar um 44% auf ein Rekordwert von 15,1 US-Dollar. Vor allem der DTC-Kanal konnte ein starkes Wachstum um 22,7% verzeichnen, gefolgt vom Großhandel, der immerhin um 8,6% anstieg.
Die positive Entwicklung habe Deckers besonders den beiden Marken Ugg und Hoka zu verdanken. Ugg konnte einen Umsatzanstieg von 15,2% verzeichnen, Hoka sogar einen Anstieg von 21,9%. “Unsere Marken lieferten das größte Quartal in der Geschichte von Deckers mit Rekordumsätzen und -erträgen, da sowohl Hoka als auch Ugg eine außergewöhnliche Leistung in diesem Quartal erzielten, angeführt von unserem DTC-Kanal und einem hohen Niveau an Vollpreisverkäufen”, sagte Dave Powers, Präsident und Chief Executive Officer. Für das Fiskaljahr 2024 erhöht das Unternehmen deshalb seine Prognose auf 4,15 Mrd. US-Dollar.
Gleichzeitig verkündet der aktuelle Präsident und CEO des Schuhkonzerns, Dave Powers, seinen Rücktritt. Dieser soll am 1. August 2024 erfolgen. Laut Deckers soll Powers jedoch auch in Zukunft als Vorstandsmitglied vertreten sein. Stefano Caroti, aktuell Chief Commercial Officer von Deckers, wird daraufhin die Rolle des Präsidenten und Chief Executive Officers übernehmen.
“Mehr als ein Jahrzehnt lang hat Dave eine entscheidende Rolle dabei gespielt, Deckers zu dem führenden Unternehmen zu machen, das es heute ist”, sagt Vorstandsvorsitzender Mike Devine. “Dave hat jede unserer Marken so weiterentwickelt, dass sie zu Verbraucherlieblingen geworden sind. Dabei hat er Markttrends genutzt und den Shareholder Value während seiner Amtszeit dramatisch gesteigert. Im Namen des gesamten Vorstands und des Managementteams danke ich Dave für seine herausragende Führung in den letzten zehn Jahren und wünsche ihm das Beste für seinen Ruhestand. Wir freuen uns darauf, in den kommenden Monaten weiterhin von Daves Erkenntnissen als CEO und dann als Direktor zu profitieren.”