Die Deichmann-Gruppe verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024 weltweit einen Bruttoumsatz von rund 8,7 Mrd. Euro (netto 7,5 Mrd. Euro, 2023: brutto 8,5 Mrd. Euro). Das währungsbereinigte Umsatzplus liegt damit bei 2,3%. Aufgrund guter Abverkäufe höherpreisiger Markenschuhe sei der Durchschnittspreis der verkauften Modelle gestiegen. Weltweit wurden wieder über 180 Mio. Paar Schuhe in den Filialen und über die Onlineshops verkauft.
Dabei war das Marktumfeld auch für den Essener Filialisten offenbar herausfordernd – auch Deichmann spürte laut eigenen Angaben den Rückgang des privaten Konsums in vielen Märkten sowie die Verunsicherung der Menschen angesichts steigender Lebenshaltungskosten und geopolitischer Krisen. In Europa konnte das Unternehmen dennoch ein Umsatzplus von 5% erreichen.
Die Unternehmensgruppe ist in über 30 Ländern aktiv; rund 68% des Umsatzes wurden im Ausland generiert. Zum 31. Dezember 2024 betrieb die Deichmann SE mit etwa 4.700 Filialen ungefähr so viele Stores wie im Vorjahr sowie rund 40 Onlineshops. Circa 49.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren Ende des Jahres weltweit für die Deichmann SE tätig (2023: rund 49.000).
Das Unternehmen hat sein Markenportfolio sukzessive ausgebaut. Neben einer großen Auswahl an Sportmarken wie Adidas, Nike, Puma oder Fila gehören unter anderem auch Marken wie New Balance zum Angebot. Außerdem erwarb die Essener Unternehmen die Schuhmarkenrechte von Esprit sowie die Lizenzen von Kappa und S.Oliver. Zusätzliche Marken wie Rieker, Buffalo oder Bugatti wurden in das umfangreiche Portfolio aufgenommen und erweitern das Angebot ebenso wie Crocs, Skechers, Tom Tailor, Bench oder Dockers.