Verglichen wurden die Zehentrenner-Sandalen von sehr preiswerten (u.a. H&M, Kik) und von teureren Anbietern (u.a. Flip Flop, Havaianas). Der SWR fand bei Stichproben giftige Stoffe bei vier von insgesamt sechs Modellen. Diese können über die nackte Haut in den Körper gelangen. Bei allen Modellen blieben die Mengen jedoch unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte. Die Schuhe der Marke Flip Flop schnitten beim Schadstoff-Test sehr gut ab.
Strapazierfähigkeit
Bei der Strapazierfähigkeit fielen drei von sechs Modellen im Labortest durch, da ihre Zehenstege oder Riemen rissen und die Zugkraft von 150 Newton nicht aushielten. Bei der Farbechtheit fiel nur eins der Modelle durch.
Komfort
Beim Test am lebenden Objekt, nämlich an den Füßen der Testfamilie, wurden die Schuhe auf verschiedenen Untergründen wie Sand, Asphalt und Gras erprobt. Wirklich bequem kam der Familie keines der Modelle vor, auch richtigen Halt fanden sie in den Schuhen nicht. Empfohlen wurde von einem zu Rate gezogenen Orthopäden, Zehentrenner-Sandalen für den Strandgang zu benutzen. „Man kann damit nicht ins Museum und man kann keine Insel damit erkundigen“, so der Experte.
Insgesamt kommt der SWR also zu einem eher kritischen Ergebnis beim Thema Flip-Flops. Es handelt sich beim Marktcheck aber natürlich nicht um eine repräsentative Studie. Und auch der weltweiten Beliebtheit des Zehentrenners dürfte dies keinen Abbruch tun.
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