Unternehmen, die im Online-Handel über eine Website oder App aktiv waren, erzielten laut Destatis 9% ihres gesamten Umsatzes aus Verkäufen über diese Vertriebskanäle. Mit steigender Unternehmensgröße sank dieser Anteil: Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten erlösten 26% ihres gesamten Umsatzes über Websites oder Apps. Der Anteil bei Kleinunternehmen (10 – 49 Beschäftigte) betrug noch 23%, bei mittelgroßen (50 – 249 Beschäftigte) und Großunternehmen (250 und mehr Beschäftigte) jeweils 18%.
Den Großteil ihres Umsatzes über Websites oder Apps (82%) erwirtschafteten die dort tätigen Unternehmen aus Verkäufen über unternehmenseigene Websites oder Apps, 18% aus Verkäufen über Online-Marktplätze.
Online-Marktplätze sind von mehreren Unternehmen genutzte Websites oder Apps zum Handel von Waren oder Dienstleistungen (zum Beispiel Booking, Ebay oder Amazon).
Im Online-Handel über Websites oder Apps machten Verkäufe an Kunden im Inland 81% des Umsatzes aus. Der Umsatzanteil aus Verkäufen an Kunden in anderen EU-Staaten betrug 14% und an Kunden in Nicht-EU-Staaten 5%.