Eigenmarke

Dielmann stellt Sommerkind neu auf

Dielmann launcht Sommerkind neu. (Foto: Dielmann)
Dielmann launcht Sommerkind neu. (Foto: Dielmann)

Die Dielmann-Gruppe positioniert die Marke Sommerkind neu. Kollektion und Logo wurden überarbeitet, seit Kurzem ist ein Webshop online. Veränderungen sind auch im Vertrieb von Sommerkind geplant.

Sommerkind gibt es bereits seit über 15 Jahren, nun wurde die Kernidentität überarbeitet. Markt- und Abverkaufskenntnisse aus 30 Saisons und von über 100 Verkaufsstellen von Dielmann und der MK-Gruppe fließen in die Neuausrichtung der Marke ein, teilt Dielmann mit. Mit einer noch spitzeren Kollektionsaussage soll sich Sommerkind ab diesem Frühjahr in erster Linie an trendbewusste Frauen der Generationen Y & Z sowie modisch selbstbewusst auftretenden Millenials richten. Zudem wird das Sortiment sukzessive um Taschen, Bekleidung und Accessoires erweitert. Am 14. Februar ging zudem der Webshop von Sommerkind online.

 

Dielmann prüft Ausweitung des Vertriebs von Sommerkind

Aktuell ist Sommerkind in Filialen der Dielmann-Gruppe und im Webshop mit Versand innerhalb Deutschlands erhältlich sowie teilweise an den POS von Handelsunternehmen der MK-Gruppe vertreten. Eine mögliche Erweiterung der Vertriebssituation werde darüber hinaus kontinuierlich geprüft – insbesondere im Hinblick auf eine Zusammenarbeit mit dem mittelständischen Textilhandel, teilt das Unternehmen aus Darmstadt mit. Mit einer Sortimentsbreite von 400 Schuhstyles plus Accessoires und Kleidung fokussiere sich Sommerkind auf eine starke Handelsperformance. Die Marke sei professionell auf die Bedürfnisse des modernen Schuhhandels ausgerichtet: Durch die räumliche Nähe von POS, Lagern und Webshops in Viernheim könnten neue Artikel stets direkt online gehen und parallel auf der Fläche getestet werden. Sommerkind arbeitet nach Angaben von Dielmann mit einer extrem kompetitiven Lead-Time von sechs bis acht Wochen – angefangen bei der Idee bis zum finalen Schuh auf der Fläche. Hinzu kämen eine geringe Vororderquote mit daraus resultierendem kleinen Lager und schnellen Repeats sowie einer hohen Lagerumschlagsgeschwindigkeit und einer attraktiven Kalkulation. Produziert werden die Schuhe in Portugal, Italien, Spanien und Osteuropa. Dazu kommt mit China seit diesem Jahr erstmals ein Beschaffungsmarkt in Fernost.

Helge Neumann / 19.03.2019 - 13:34 Uhr

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