Nach drei Jahrzehnen als Geschäftsführer des Deutschen Mode-Instituts übergibt Gerd Müller-Thomkins sein Amt an seinen Nachfolger Carl Tillessen ab. Zuletzt haben beide als Co-Geschäftsführer die Internationalisierung und. Diversifikation des Unternehmens vorangetrieben. Inzwischen ist das Deutsche Mode-Institut für Unternehmen aus verschiedensten Branchen tätig, wie etwa aus dem Automobil-, dem Mode oder dem Kosmetikbereich.
Zu Beginn seiner Karriere war Müller-Thomkins vor 40 Jahren auf dem Laufsteg des Deutschen Instituts für Herrenmode tätig, in den 90ern prägte er das DMI durch zahlreiche Branchenevents, Trendprognosen und Pressearbeit. „Zu seinen Errungenschaften gehören richtungsweisende Fusionen, die Kommerzialisierung der Dienstleistungen des Instituts wie auch die Gründung der Tochtergesellschaft Color Digital GmbH“, heißt es vom DMI. „Unter seiner Leitung etablierte sich DMI als führender Akteur in der Modewelt.“ Auch künftig wird Gerd Müller-Thomkins weiterhin mit dem DMI verbunden bleiben.
Das Deutsche Mode-Institut gehört laut eigenen Angaben zu den ältesten Organisationen seiner Art und „hat weltweit alle vergleichbaren nationalen Modeinstitute überlebt.“ Ende des Jahres 2027 feiert DMI sein 100. Jubiläum.