Wie denkt Händlerin Anke Weiland über das Hausschuhgeschäft?
Interview und Bildergalerie
Frauen greifen früher zu, Männer bleiben klassisch? Anke Weiland berichtet im schuhkurier-Interview, welche Marken und Styles auf der Fläche funktionieren und wie selbst jüngere Zielgruppen begeistert werden können.
07.10.2026
Annika Schmieder
1 Minute
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schuhkurier: Wie bewerten Sie aktuell die Entwicklung im Hausschuhgeschäft? Welchen Stellenwert nimmt dieses Segment im Gesamtsortiment ein?
Anke Weiland: Aktuell sind wir mit dem Verkauf von Hausschuhen vor allem bei Damen sehr zufrieden. Wir verkaufen seit August auch schon wärmere Modelle. Kinderhausschuhe laufen mit, sind aber nicht besonders stark nachgefragt.
Wann sind die Schuhe am stärksten nachgefragt? Konzentriert sich das Geschäft rein auf die kälteren Monate?
Kinderhausschuhe wurden vor allem zum Schulanfang nachgefragt. Bei Damen und Herren ist der Anteil der verkauften Modelle im Herbst und Winter höher. Aber auch im Sommer werden leichtere Modelle gut nachgefragt.
Welche Trends und Kundenbedürfnisse beobachten Sie derzeit?
Vor allem kuschlige Styles wie z. B. von Verbenas werden derzeit gern gekauft. Zufrieden sind wir auch mit Haflinger und Rohde.
Unterscheidet sich das Kaufverhalten von Frauen und Männern? Wer kauft häufiger? Gibt es Unterschiede bei den bevorzugten Modellen?
Wir verkaufen sowohl Damen- als auch Herren-Hausschuhe gut. Bei den Damen dürfen Hausschuhe gern farbiger sein, Herren bevorzugen klassischere Modelle.
Erreichen Sie durch modernisierte Designs auch jüngere Zielgruppen?
Die Kuschel-Hausschuhe von Verbenas kommen bei den jüngeren Kundinnen gut an.
Wie präsentieren Sie Hausschuhe auf der Fläche?
Hausschuhe haben einen eigenen Bereich und werden ab August auch im Schaufenster gezeigt.