Seit wenigen Wochen deckt eine 2.100 Quadratmeter große Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 227 kWh im Schnitt rund 50 Prozent des täglichen Strombedarfs im Hause doppler. Bei guter Sonneneinstrahlung könne beinah der gesamte Bedarf gedeckt werden, teilt der Schirmspezialist mit. An Arbeitstagen benötigt das Unternehmen den Sonnenstrom zu 100 Prozent selbst, am Wochenende und an Feiertagen werde der Strom ins Netz eingespeist. „Mit der Photovoltaikanlage möchten wir unseren Beitrag zur Energiewende leisten“, erklärt Doppler-Gesellschafterin Ulrike Kinder die Beweggründe der Anschaffung.
Mit der Inbetriebnahme der PV-Anlage ging auch die Errichtung von zwei elektrischen Ladesäulen mit insgesamt sechs Ladeplätzen einher – vier davon mit Schnelllade-Steckern. „Es ist uns ein Anliegen, unsere Mitarbeiter in ihrem Wunsch nach E-Mobilität zu unterstützen. Wenn der Bedarf an Lademöglichkeiten steigt, kann unsere Ladestation jederzeit erweitert werden“, so Projektleiter Norbert Steinhögl.
Doppler investiert ins Personal
Darüber hinaus erweiterte Doppler sein Team in den vergangenen Jahren fortlaufend. Dieses Jahr wurden 15 neue Positionen besetzt. Bis Jahresende sollen noch rund zehn weitere Stellen in sechs Unternehmensbereichen geschaffen werden. „Wir freuen uns, dass wir die Anzahl der Stellen um über zehn Prozent steigern konnten“, berichtet Ulrike Kinder.
Doppler sei ein wichtiger Arbeitgeber in der Region, der für sein gutes Arbeitsklima geschätzt werde. Dies spiegele sich in der hohen Anzahl langjähriger Mitarbeiter und der geringen Fluktuation im Team wider.
Doppler beschäftigt nach eigenen Angaben derzeit etwa 200 Mitarbeiter in Österreich und 360 im Gesamtkonzern. Der jährliche Umsatz beträgt rund 80 Mio. Euro bei einem Exportanteil von über 80 %.