Insbesondere das Wholesale-Geschäft habe sich in den USA gut entwickelt. Auch in Japan und Südkorea verzeichnete Dr. Martens eine positive Entwicklung. Die europäischen Märkte liefen den Erwartungen entsprechend, blieben jedoch von einem schwierigen Konsumumfeld geprägt. In Großbritannien und der DACH-Region will das Unternehmen den Anteil der Verkäufe zu regulären Preisen erhöhen und damit die Abhängigkeit von Rabattaktionen verringern.
Zu den weiteren strategischen Schwerpunkten im laufenden Geschäftsjahr gehören die Überarbeitung des Sandalensortiments und die Einführung neuer Store-Konzepte an internationalen Standorten. Darüber hinaus will Dr. Martens durch Investitionen in Technologie und Veränderungen im Betriebsmodell effizienter arbeiten.
Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2025/26 war der Umsatz um 2,9 % auf 764,9 Mio. Pfund zurückgegangen. Gleichzeitig verbesserte sich die Ertragslage deutlich: Der bereinigte Vorsteuergewinn stieg um 61,3 % auf 55 Mio. Pfund. Der ausgewiesene Vorsteuergewinn erhöhte sich von 8,8 Mio. auf 32,7 Mio. Pfund.
Für das Geschäftsjahr 2026/27 rechnet Dr. Martens erneut mit einem deutlichen Wachstum des Vorsteuergewinns. Die weitere Entwicklung soll unter anderem durch das US-Großhandelsgeschäft, höhere Vollpreisanteile und Effizienzmaßnahmen unterstützt werden.