Das Ranking der Top-1000-Onlinehändler führen Amazon (14,7 Mrd. Euro) und Otto (4,2 Mrd. Euro) an, gefolgt von Zalando (2,5 Mrd. Euro) auf Platz 3. Das größte Wachstum konnten neben Amazon (+1,9%) konnten die Webshops von Shop-Apotheke (+15,4%), Ikea (+6,9%) und About You (+2,3%) erreichen.
Diese Ergebnisse konnten die hybriden Onlineshops hauptsächlich durch die angebundenen Partner erreichen, da das Marktplatzvolumen, das den Umsatz der Partner beinhaltet, oftmals besser abschnitt als der eigene Umsatz. So hat Amazon als Onlineshop zwar einen Umsatzanstieg von 1,9% verzeichnet, als Markplatz wächst die Plattform jedoch um satte 10,9%. Otto.de fiel mit dem eigenen Umsatz um 7,1%, während der Marktplatz um 2,0% zulegen konnte. Und auch bei Zalando ist dies der Fall: Sank der Umsatz hier im vergangenen Jahr um 3,8%, konnte sich der Rückgang des Marktplatzvolumens mit -2,0% noch in Grenzen halten.
Als Newcomer konnte vor allem Shein in die Top-20 aufsteigen: Mit einem Umsatz von 567 Mio. Euro steigert der Textilit diesen um 133 Mio. Euro und damit um 30,6%, womit sich Shein auf Platz 18 der größten deutschen Onlineshops behaupten kann. Temu verpasst mit einem E-Commerce-GMB von 690 Mio. Euro knapp den Einzug in das Top-10-Marktplatz-Ranking, während Aliexpress mit einem GMV von 1,24 Mrd. Euro und einem Plus von 43% auf Platz 7 landet.