Unter dem Motto „Mensch. Marke. Emotion.“ diskutierten mehr als 400 Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Agenturen und Medien über die Zukunft der Markenführung.
Ein wiederkehrendes Thema der Veranstaltung war die wachsende Bedeutung realer Erlebnisse. Während KI die Erstellung von Inhalten beschleunige und automatisiere, würden persönliche Begegnungen und Live-Formate für den Markenaufbau an Relevanz gewinnen. Vertreter verschiedener Unternehmen betonten, dass Events und Erlebnisse emotionale Bindungen schaffen könnten, die sich digital nur schwer ersetzen ließen.
Auch Echtzeit-Marketing spielte eine wichtige Rolle. Am Beispiel von Sixt wurde erläutert, wie Marken aktuelle Entwicklungen in sozialen Medien schnell aufgreifen können, ohne dabei ihre eigene Identität zu verlieren. Entscheidend sei eine klare Markenpositionierung statt einer Orientierung an jedem kurzfristigen Trend.
Weitere Vorträge beschäftigten sich mit der Rolle von Festivals, Sportveranstaltungen und Tourismusangeboten als Plattformen für Markenerlebnisse. Unternehmen wie ING, Stihl Timbersports und Rock am Ring hoben hervor, dass gemeinschaftliche Erlebnisse und authentische Emotionen zunehmend wichtiger für die Markenbindung werden.
Vertreter der Städte Düsseldorf, Dortmund und Bochum sowie des Outdoor-Anbieters Komoot betonten zudem, dass erfolgreiche Marken heute weniger über klassische Werbekampagnen als über langfristige Erlebnisse und Identifikation aufgebaut würden. Statt kurzfristiger Aufmerksamkeit gehe es darum, Menschen über einen längeren Zeitraum zu begleiten und relevante Berührungspunkte zu schaffen.