Die Mini-Schnüre des Herstellers Mini-Lacci sollen nicht nur den Schnürer zum Slipper verwandeln, sondern auch aus jedem Schuh ein Einzelstück machen. Die Schnüre in 30 Farben können – bunt gemischt – gerade oder diagonal gebunden werden, oder es können kleine Botschaften über den Schuh gezogen werden. Die Mini-Laccis sollen auch auf der Fläche ein bunter Eyecatcher sein, wenn viele Farben an einem Display hängen. Dann fallen sie optisch auf und erklären sich von selbst. Damit das Konzept gut rübergebracht werden kann, muss bei der ersten Bestellung einer von zwei Aufstellern mit 18 oder 24 Farben geordert werden. Die Farben sind frei wählbar, Neukunden können sich aber auch Empfehlungen von der für den deutschen Vertrieb verantwortlichen Agentur Fashion Marx einholen. „Es braucht das Display, um die Vielfalt der Farben und des Produkts zu zeigen. Dann ist es auch eine frische Ergänzung im Laden“, erklärt Gründer Wolfgang Marx, der über die Farbtrends sagt: „Schwarz und Weiß sind immer wichtig, sonst gibt es jedes Jahr andere Farben, die gut ankommen. Gerade sind vor allem Glitterfarben super, zum Beispiel Perlmutt-Glitter. Ansonsten Neonfarben wie Grün und Orange.“ In jeder Packung gibt es zwölf Schnürsenkel in je einer Farbe, erläutert Marx: „Ich habe am Anfang gedacht, dass es gemischte Tüten braucht. Aber dann gibt es immer eine Farbe, die man nicht haben will und wo man sich dann gegen den Kauf entscheidet.“ Wer also schön bunte Schuhe haben will, braucht mehrere Tüten. Die meisten Kunden kaufen sich laut Marx zwei bis drei Packungen. Die einzige Ausnahme sind die Spezialtüten in den deutschen und italienischen Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold und Grün-Weiß-Rot.