LR: Wie viele Händler arbeiten derzeit mit der Systemfläche?
Siebel: Derzeit sind wir mit 18 Flächen im Handel vertreten. Wir hatten in den letzten Jahren leider auch Abgänge aufgrund von Standortschließungen und konnten daher nicht schneller wachsen. Im ersten Quartal 2014 kommen aber drei neue Flächen hinzu.
LR: Sind sie zufrieden mit dieser Entwicklung?
Siebel: Ehrlich gesagt hatte ich anfangs mehr Umsetzungen erwartet. Wir legen aber besonderen Wert auf qualitatives Wachstum, daher sind unsere Teilnehmer und auch ich sehr zufrieden. Die Gepäckabteilung soll Kompetenz ausstrahlen. Daher benötigt die Systemfläche mindestens 50 qm, häufig besteht vor Ort damit ein Platzproblem.
LR: Wie ist die Systemfläche strukturiert?
Siebel: Das Sortiment umfasst ein NOS-Pflichtprogramm. Als Basis nimmt es 80 Prozent der Fläche ein und sorgt auch für rund 80 Prozent des Umsatzes. Hinzu kommt ein individuell auf den Standort zugeschnittener Profilierungsbaustein. Dieser richtet sich nach Kriterien wie der generellen Ausrichtung des Hauses oder der Standortkaufkraft. Wir stülpen somit keinem Händler ein festes System über, sondern stimmen mit ihm gemeinsam das Sortiment ab. Dies ist ein filigraner Akt, der ein gesundes Mittelmaß bei der Planung erfordert. Der Händler gibt freiwillig Verantwortung in unsere Hände ab. Und 18 sehr erfolgreiche Flächen zeigen, dass wir gute Arbeit leisten.
Das komplette Interview lesen Sie in der März-Ausgabe von Lederwaren Report.